Der Quelccaya-Gletscher liegt auf mehr als 5.000 Metern über dem Meeresspiegel in der Nähe von Cusco. An den Hängen dieses Giganten lebt eine Quechua-Gemeinschaft von rund 130 Hirten-Familien, denen aufgrund der Klimakrise ihre Lebensgrundlage entzogen wird.
Artikel zum Thema Klimawandel und Umwelt
Die tropischen Gletscher in den peruanischen Anden haben in sechs Jahrzehnten 56 Prozent ihrer Gesamtfläche verloren. Dieser Rückgang bedroht die Wasserversorgung von Tausenden von Menschen und Tierarten. Aber tropische Gletscher erzählen auch Geschichten über die Vergangenheit, die dabei helfen könnten, Zukunftsfragen zu verstehen, meint der US-Amerikaner Lonnie Thompson, der seit 1974 nach Peru reist und Eisproben sammelt, bevor sie vollständig verschwinden.
Gerade haben wir ein neues InfoBlatt veröffentlicht: Klimapartnerschaft Deutschland-Peru. Die Ende 2022 unterzeichnete Allianz zwischen den beiden Ländern […]
Während die Themen Umwelt, Klimawandel und Menschenrechte in Deutschland so unpopulär wie lange nicht sind, bereiten sich die indigenen Organisationen in Peru auf die UN-Klimakonferenz (COP30) in Brasilien vor.
Schon wieder steht ein Gesetzesentwurf zur Debatte, mit dem die Abholzung befördert werden soll, und zwar mit noch drastischeren Maßnahmen als bisher: Dem Staat soll die Kontrolle über einen Teil der Waldressourcen entzogen werden, die bisher als «nationales Naturerbe» galten.
Durch eine Regionalverordnung hält das Parlament von Puno nicht nur fest, dass es – trotz anderslautender juristischer Einwände – dazu befugt ist, den Titicacasee zum Rechtssubjekt zu erklären. In elf Artikeln wird auch bestimmt, wer in welchem Zeitrahmen welche konkreten Aufgaben zu erledigen hat, die dem integralen Erhalt und Schutz des Sees dienen. Nun muss das zuständige Büro der Regionalverwaltung innerhalb von 120 Tagen erste konkrete Maßnahmen vorlegen.
Seit einem Jahr ist Micaela Guillén Ramírez die Nationale Koordinatorin der peruanischen Klimaschutzbewegung Mocicc (Movimiento Ciudadano frente al Cambio Climático). Anne Welsing hat sich mit ihr zum Gespräch in San Juan de Lurigancho getroffen, einem der größten Stadtteile Limas. Mit dem Interview setzen wir die Reihe fort, in der wir Partnerorganisationen der Infostelle vorstellen.
Ein Kurzvideo von Anne Welsing Die Genossenschaft Agropia produziert erfolgreich blaue und rote Chips aus alten Kartoffelsorten für […]
Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die die Ernährungssituation von peruanischen Familien prekär macht. Eine Analyse der Wissenschaftlerin, Feministin und Köchin Claudia Palomino Valdivia aus Cusco.
Dies wurde nach einem langen Kampf und großem Engagement der lokalen indigenen Frauen erreicht. Denn ihnen ist klar: „Der See ist nicht das Erbe unserer Eltern, sondern eine Leihgabe unserer Kinder.“
Eine neue Studie untersutzt die Klimaauswirkungen des EU-Handelsabkommens mit Kolumbien, Peru und Ecuador und kommt zum Schluss: Das Abkommen leistet keinen relevanten Beitrag zur Erreichung des Ziels der nachhaltigen Entwicklung. Seit seinem Inkrafttreten hat der Handel mit sozial und ökologisch schädlichen Gütern zugenommen, die fatale Abhängigkeit der Andenländer vom Export unverarbeiteter Rohstoffe hat dagegen zugenommen. Gezielte Bestimmungen zur Abmilderung der Klimaauswirkungen des Handels zwischen der EU und den Andenstaaten fehlen weitgehend.
Zum Internationalen Jahr der Erhaltung der Gletscher: RiffReporter hat mit dem Glaziologen Fabian Drenkhan über die Lage der Gletscher in Peru gesprochen.