Informationen aus und rund um die Infostelle in Deutschland

Sauerstoffmangel und die Firma Linde: weitere Briefe

Auf Initiative der Informationsstelle Peru (ISP) haben 34 Hilfswerke, Nichtregierungsorganisationen und Partnerschaftsgruppen einen Offenen Brief an die Firma Linde geschrieben, um an deren Verantwortung bei der Sauerstoffversorgung in der Corona-Pandemie zu appellieren. Darüber und über die unbefriedigende Antwort der Firma Linde haben wir im letzten InfoPeru berichtet. Wir haben uns daraufhin auch an einige Bundestagsabgeordnete und an das BMZ gewandt, um sie auf die Thematik aufmerksam zu machen. Aus dem BMZ und von drei Bundestagsabgeordneten haben wir Rückmeldung bekommen. Dr. Sascha Raabe (SPD) und Eva-Maria Schreiber (Die Linke) haben sich mit eigenen Briefen an  Linde gewandt.

 

Politische Krise in Peru: Erklärungen der Plataforma Europa Perú

Zur politischen Krise in Peru hat die Infostelle zusammen mit dem Netzwerk Plataforma Europa Perú (PEP) eine Solidaritätserklärung veröffentlicht und einen Offenen Brief an die Europäische Union und die europäischen Regierungen geschrieben. Rückmeldungen dazu erhielten wir von den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß (CDU) und Omid Nouripour (Grüne) sowie vom Auswärtigen Amt, das uns auf eine gemeinsame Erklärung der Europäischen Union hingewiesen hat. Alle versichern, die weitere Entwicklung in Peru aufmerksam zu verfolgen.

 

Glückwunsch an die neue Parlamentspräsidentin

Mirtha Vásquez Chuquilín ist neue Parlamentspräsidentin. Die Menschenrechts- und Umweltanwältin aus Cajamarca hat bei den Menschenrechtsorganisationen Grufides und Aprodeh gearbeitet und als Anwältin die Bäuerin Máxima Acuña im Prozess gegen das Minenunternehmen Yanacocha vertreten. Der Vorstand der ISP hat Mirtha Vázquez in einem Brief gratuliert. Wir freuen uns, dass eine so engagierte Politikerin, Anwältin, Aktivistin und Feministin diesen wichtigen Posten innehat! Die Glückwünsche haben wir verbunden mit der Forderung, dass sie und mit ihr alle Mitglieder des Kongresses sich für eine Aufklärung der Gewalttaten im Zusammenhang mit den Protesten einsetzen, freie, demokratische Wahlen im April garantieren und einen offenen Dialog mit der Zivilgesellschaft und den protestierenden Jugendlichen beginnen.

 

Nikolausaktion der Initiative Lieferkettengesetz

 

Mit einem Nikolausstiefel vor dem Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Matern von Marschall hat sich die Freiburger Initiative Lieferkettengesetz, der auch die ISP angehört, an einer Aktion der bundesweiten Initiative beteiligt. Unser Wunsch für Weihnachten: Die CDU soll sich im Bundestag für ein wirksames Lieferkettengesetz einsetzen!

 

 

 

Brief an deutsche mennonitische Gemeinden: Zerstörungen im Amazonasgebiet stoppen

Von 2017 bis Oktober 2020 wurden 3.400 Hektar Wald in drei mennonitischen Kolonien im Amazonasgebiet gerodet (siehe auch unter „Kurz gemeldet“). Die ISP hat in einem Brief den Vorstand der deutschen mennonitischen Gemeinden gebeten, ihren Einfluss geltend zu machen, um die Zerstörung in Peru zu beenden.

 

 

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