Wir setzen unsere Reihe „InfoBlatt Peru“ im Dezember mit zwei neuen Ausgaben fort:

 

InfoBlatt 5 „Energiewende in Peru – ein Weg mit Hindernissen“

Eine Energiewende ist dringend nötig, nicht nur bei uns, sondern auch in Peru. Die CO2-Emissionen betragen in Peru zwar pro Kopf nur etwa ein Fünftel der deutschen Emissionen (was deutlich macht, wo die Hauptverantwortung liegt), beim Energiemix gibt es aber dringenden Handlungsbedarf: 78 Prozent der in Peru erzeugten Energie stammt aus fossilen Energiequellen. Wind und Sonne machen weniger als ein Prozent aus. Wasserkraft (immerhin 10,6%) gilt zwar als erneuerbare Energie, die großen Wasserkraftwerke in Peru verstärken jedoch den Treibhauseffekt und zerstören Flüsse. Peru setzt nach wie vor auf fossile Brennstoffe, die zum großen Schaden von Mensch und Natur ausgebeutet werden. Bürgerinitiativen und NGO’s drängen deshalb auf eine Energiewende. Sie haben für die Region Nord-Ost einen Maßnahmenplan mit konkreten Forderungen entwickelt. Und was können wir in Deutschland zu einer Energiewende in Peru beitragen?

Das Infoblatt zur Energiewende können Sie hier herunterladenInfoBlatt 05_Webversion

 

InfoBlatt 6 „Wasserstraßen in Amazonien – der Widerstand gegen den Ausbau wächst“

Mit dem Bau großer Wasserstraßen sollen vier Flüsse zu einem gigantischen Transportnetz ausgebaut werden, um einen internationalen Handelskorridor zu schaffen. Aktuell liegt das Projekt auf Eis, da die Umweltverträglichkeitsstudie zahlreiche Mängel und Fehler aufweist. Doch die Regierung verfolgt die Ausbaupläne weiter, um mit den Wasserstraßen die Wirtschaft anzukurbeln. Das Projekt bedroht nicht nur die Flüsse, sondern auch die Bewohner*innen von über 400 Ortschaften entlang der Flüsse. Aus Sicht der Betroffenen kommen zu den unwägbaren materiellen und ökologischen Schäden noch ebenso wichtige spirituelle und kulturelle. Indigene Organisationen und NGO’s fordern deshalb den endgültigen Stopp des Megaprojektes. Da das Wasserstraßen-Projekt Teil des gigantischen südamerikanischen Infrastrukturprojektes IIRSA ist, steht seine Umsetzung trotz des derzeitigen Stopps weiter auf der Regieruns-Agenda. Wleche Gefahren für Mensch und Natur dies birgt und was wir von Deutschland aus dagegen tun können, ist in dem InfoBlatt zu lesen.

Das Infoblatt zur Problematik der Wasserstraße können Sie hier herunterladen InfoBlatt 06_Hidrovía_Webversion

 

Beide InfoBlätter sind in enger Zusammenarbeit mit dem Forum Solidaridad Perú in Lima entstanden.

Ab sofort können die InfoBlätter in der Geschäftsstelle unter info@infostelle-peru.de auch in gedruckter Form bestellt werden. Wir senden Sie gerne in größerer Auflage zu.

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