Online-Veranstaltung mit Zoom

Chinas Grossmacht-Hafenpolitik in Lateinamerika

Puerto Chancay – Das Projekt zum Bau des größten Containerhafens Lateinamerikas in Peru

Vortrag und Diskussion (auf Spanisch mit Simultanübersetzung)

In der Bucht von Chancay, nördlich von Lima, soll der größte Containerhafen Südamerikas gebaut werden. Die größten Containerschiff e der Welt könnten dann dort anlegen.

Gebaut und betrieben werden soll er vom weltweit größten Hafenkonzern China Ocean Shipping, der 60 Prozent der Anteile hat. Am Projekt ist mit 40 Prozent auch die zum sehr kritisierten Schweizer Rohstoff konzern Glencore gehörende Firma Volcan beteiligt. Der Hafen wird rein aus privatem Kapital finanziert.

Der Ausbau der Hafenbucht, die Untertunnelung der kleinen Küstenstadt Chancay und die Gifte aus der nahegelegenen Silbermine bringen große soziale und Umweltprobleme und die Zerstörung der Unterwasserwelt vor der Küste mit sich. Ziel dieses gigantischen Projektes ist unter anderem, dass Soja (z.B. aus Brasilien) und Rohstoffe aus (chinesischen) Minen in Peru günstiger und effektiver nach China und Asien transportiert werden können.

Welche sozialen und ökologischen Auswirkungen hat der Bau des Mega-Hafens Chancay? Was bedeutet die chinesische Investition in dieses Projekt für Peru, die Region und den globalen Handel?

Darüber berichten:

  • Miriam Arce, Präsidentin der Vereinigung „Asociación en Defensa de las Viviendas y Medio Ambiente del Puerto de Chancay“ und
  • Alejandro Chirinos, Direktor des Küstenmeerprogramms von CooperAcción.

Anmeldung bis 11. Mai an silvia.bodemer@kampagne-bergwerk-peru.de
Die Teilnahme ist kostenlos.
Der Zoom-Link wird am Vortag der Veranstaltung versendet.

Einladungsflyer als pdf zum Download

 

2 Responses

  1. Hans Maier

    Ich würde gerne an Ihrem Diskussions-Vortrag zum Puerto Chancay am 12. Mai 2021 teilnehmen. Vielen Dank für die Einladung.

    Freundliche Grüsse,
    Hans Maier, Lima

    Reply
  2. Infostelle Peru

    Hallo. Wir möchten den Zugangslink zur Veranstaltung nicht öffentlich auf die Webseite stellen und versenden ihn per E-Mail an die Angemeldeten. Bitte melden Sie sich über folgende E-Mail-Adresse an: silvia.bodemer@kampagne-bergwerk-peru.de
    Danke, Silvia Bodemer

    Reply

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