ISP-News und Hinweise August 2022

Ein neues Rollenspiel, ein Austausch der Klimapartnerschaften, ein Aufruf zur Unterzeichnung einer Petition und eine neue Webseite.

Neues Material zu Globalem Lernen: Rollenspiel Deutsch-peruanische Klimapolitik

Für das diesjährige Peru-Seminar hat die Infostelle Peru ein Rollenspiel zur deutsch-peruanischen Klimapolitik entwickelt. Das Material dazu steht jetzt auf unserer Homepage und kann hier heruntergeladen werden, um es in Gruppen oder auf Seminaren zu verwenden. Wir freuen uns über Rückmeldungen!


Austausch der deutsch-peruanischen Klimapartnerschaften

Gemeinsam mit dem Klima-Bündnis hat die ISP im Juli zu einem Austauschtreffen der drei Städte eingeladen, die eine Klimapartnerschaft mit einer Gemeinde im peruanischen Amazonasgebiet unterhalten: München pflegt schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem Volk der Asháninka, Kölns Umweltbürgermeister ist auf dem Weltklimagipfel 2016  ins Gespräch mit Vertretern der Shipibo in Yarinacocha gekommen, woraus dann eine Klimapartnerschaft entstanden ist, und die Stadt Freiburg hat seit 2019 eine Klimapartnerschaft mit zwei Gemeinden in der Region Cusco.

Das erste Treffen diente dem Kennenlernen und dem ersten Austausch von Erfahrungen, Erfolgen und Herausforderungen. Das war so interessant und bereichernd, dass es im Oktober eine Fortsetzung geben wird. Später sollen auch die peruanischen Partner*innen dazu eingeladen werden.


Jetzt unterzeichnen:
YES EU CAN – Petition für ein europäisches Lieferkettengesetz läuft noch!

Umweltverschmutzung und Menschenrechtsverletzungen bei den Kupferminen im Hochland und auf Spargelfeldern an der Küste… Nicht nur in Peru, überall auf der Welt leiden Mensch und Natur in den Wertschöpfungsketten europäischer Unternehmen. Freiwillig ergreifen die meisten Unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen, um Menschenrechte und die Umwelt zu schützen. Deshalb braucht es ein starkes europäisches Lieferkettengesetz. Und die Petition an den Bundeskanzler braucht noch weitere Unterschriften.

Die Informationsstelle Peru, als Mitglied der Initiative Lieferkettengesetz, bittet Euch noch mal, die Petition hier zu unterzeichnen.

Wer noch mehr tun möchte, kann sich hier informieren.


Jetzt online: Webseite zur Kamagne „Espinar kann nicht warten – Für ein wirksames Europäisches Lieferkettengesetz”

Auf der neuen Webseite stellt die Kampagne Bergbau Peru die seit Juni laufende Kampagne für soziale und ökologische Gerechtigkeit für die vom Kupferabbau betroffenen Gemeinden von Espinar auf. In 22 Kurzvideos (Testimonials, Interviews, Erklärvides) kommen Betroffenene, Aktivist*innen und Expert*innen zu Wort. Die Kampagne Bergbau Peru hat die Webseite als Beitrag für den Medienpreis Entwicklungspolitisches Engagement Nordrhein-Westfalen eingereicht und ruft dazu auf, den neuen YouTube-Kanal zu abonnieren, und die Videos anzusehen und zu liken.

Die neue Webseite ist unter diesem Link zu finden: https://espinar.kampagne-bergbau-peru.de

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