Ankündigungen und Hinweise – Juni 2022

Online-Seminar Agrarexporte – Petition Lieferkettengesetz – Podcast zum Freihandelsabkommen.


Agrarexporte aus Peru – Wem nützen und wem schaden sie?

am Dienstag, 12. Juli 2022, 19 Uhr

online auf Zoom

Peru gehört heute zu den weltweit größten Exporteuren von Spargel, Avocados und Blaubeeren und sogenanntem Superfood. Die wirtschaftliche Bedeutung für das Land ist groß, aber auch der mit der Exportproduktion verbundene soziale und ökologische Preis ist hoch. Es stellt sich die Frage, ob oder unter welchen Umständen der Export von Lebensmitteln aus Peru und der Verbrauch hierzulande vertretbar sind. Soll man diese Produkte als neue Kolonialwaren boykottieren? Unter welchen Bedinungen kann ihr Export Menschen in Peru zu einem besseren Leben verhelfen?

Referenten:

  • Eduardo Zegarra (Forschungsinstitut GRADE) ist Agrarökonom an der Pontificia Universidad Católica del Peru.
  • Vertreter*in der Firma GLINT, einer kleinen Agrarexportfirma in Lima, die Bio-Produkte kleiner und mittlerer Bauern (Quinua, Kakao, Bohnen) vor allem nach Asien exportiert.

Moderation: Informationsstelle Peru e.V.

Anmeldung bis 11. Juli 2022 bei: 


Jetzt unterzeichnen: YES EU CAN – Petition für ein europäisches Lieferkettengesetz läuft noch!

Umweltverschmutzung und Menschenrechtsverletzungen bei den Kupferminen im Hochland und auf Spargelfeldern an der Küste… Nicht nur in Peru, überall auf der Welt leiden Mensch und Natur in den Wertschöpfungsketten europäischer Unternehmen. Freiwillig ergreifen die meisten Unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen, um Menschenrechte und die Umwelt zu schützen. Deshalb braucht es ein starkes europäisches Lieferkettengesetz.

Die Informationsstelle Peru, als Mitglied der Initiative Lieferkettengesetz, bittet Euch, die neue Petition an den Bundeskanzler zu unterzeichnen.

Wer noch mehr tun möchte, kann sich hier informieren.


Podcast zum Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru

2013 trat das Handelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru in Kraft. Vier Jahre später trat auch Ecuador dem Abkommen bei. Schon damals machten zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen auf die Gefahren eines solchen Abkommens aufmerksam, während die EU vor allem die Chancen betonte, die es für die wirtschaftliche Entwicklung der südamerikanischen Länder bieten würde. Doch wie ist die Situation heute? In unserem Podcast ziehen wir Bilanz: Ist das Abkommen mit seinem Nachhaltigkeitskapitel und einer Menschenrechtsklausel den positiven Erwartungen in den letzten zehn Jahren gerecht geworden — oder hat es zu mehr Ungleichheit und Umweltproblemen geführt? Antworten auf diese Fragen geben Enrique Daza aus Kolumbien und Ana Romero aus Peru.

https://power-shift.de/media/podcast-nr-27-eu-kolumbien-peru-ecuador/

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