Datum/Zeit:
3. Dezember 2025
19:00-21:00 Uhr
Veranstaltungsort:
online
Veranstalter: Informationsstelle Peru e.V.
In den verschiedenen politischen Krisen in Peru waren es Jugendbewegungen, die Inspiration und Hoffnung vermittelt haben – mit unterschiedlichen Namen: Die Pulpines in den Jahren 2015 und 2016, die massiv gegen arbeitnehmer*innenfeindliche Gesetze protestierten. Und die „Generación del Bicentenario“, die 2020 die Regierung Merino stürzte, der eine Übergangsregierung folgte.
Derzeit protestiert die Generation Z auf den Straßen Perus. Tausende junger Menschen nehmen an den Demonstrationen teil, konfrontiert mit Polizeieinsätzen. Manche werden verhaftet und kriminalisiert, andere sogar verletzt oder getötet. Wer sind die Angehörigen der Generation Z? Was ist ihre politische Agenda? In welchen Regionen Perus sind sie am stärksten vertreten? Was kann man von ihnen erwarten? Welche Verbindungen haben sie zu anderen protestierenden Gruppen? Welche Rolle spielt die Bewegung für die Wahlen im nächsten Jahr?
Im Gespräch mit einer Vertreterin der Generation Z versuchen wir, einige dieser Fragen zu beantworten. Darüber hinaus wollen wir die Generation Z aus einer aktuellen historischen Perspektive analysieren. Die Pulpines und die Generación del Bicentenario haben wichtige Erfolge erzielten, aber nicht zu einem Generationswechsel geführt, der den Zusammenbruch der Demokratie in Peru verhindert hätte. Was ist mit diesen Bewegungen geschehen? Könnte dasselbe mit der Generation Z passieren?
Mit
Gabriela Santos Tacuri, Studierendenvertreterin, Generation Z, Jurastudentin an der Universidad Nacional Mayor de San Marcos (Lima)
Diana T’ika Flores Rojas, Aktivistin aus Puno, aufgewachsen in Aymara und Quechua, Doktorandin in Soziologie (PUCP-TrAndes)
Moderation: César Bazán Seminario, Infostelle Peru
Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche
Anmeldeschluss ist der 2. Dezember.
Anmeldung
Anmeldungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich.