Der Vorstand

Heinz Schulze
geboren 1943. Als gebürtiger Westfale seit über 40 Jahren in München lebend. Studium der Sozialen Arbeit, tätig in diversen Bereichen der Sozialen Arbeit. von 1972-1975 tätig mit meiner Frau,Trudi Schulze-Vogel in Cajamarca/Peru. Danach viele Jahre Geschäftsführer/Bildungsreferent bei der Arbeitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeitskreise und zuletzt als Koordinator für Eine Welt-Aspekte in der Stadt München. Jetzt im Unruhestand, mit Lehraufträgen zu Fragen internationaler Zusammenarbeit an der Hochschule München.

Peru-Themen: Bergwerksproblematik, der amazonische Regenwald (hier spez. die KlimaBündnis Partnerschaft Münchens mit dem indigenen Volk der Asháninka).

 

IMG_9445Elke Falley-Rothkopf
hat Völkerkunde, Geographie und Romanistik studiert und arbeitet seit fast 20  Jahren im Vorstand des Instituts für Ökologie und Aktions-Ethnologie (infoe e.V.) zur Unterstützung indigener Völker gegen ihre Bedrohung durch Umweltzerstörung und die Verletzung ihrer Rechte. Dabei konzentriert sie sich auf Lateinamerika und dort seit 2008 insbesondere auf Peru.  Eke Falley-Rothkopf organisiert auch Veranstaltungen. So hat sie u.a. bei der Durchführung des internationalen Erzählfestivals „Todas las palabras, todas“ 2011 in Peru mitgewirkt und 2013 im Rahmen des Projekts „Indigene Stimmen und Visionen“ ein Konzert für Amazonien mit Grupo Sal, die Aufführung des Stücks „Te voy a contar“ mit der Theatergruppe Yuyachkani aus Peru sowie verschiedene Veranstaltungen mit dem peruanischen Geschichtenerzähler César „el Wayqui“ Villegas organisiert.

 

Norma Driever 2Norma Driever-Escobedo
ist gebürtige Peruanerin und  promovierte Soziologin und Dichterin. Seit 1990 lebt sie in Deutschland mit Aufenthalten in Berlin und Hannover und arbeitete bis 2000 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und in der Beratung von Migrantinnen. Seit 2004 lebt sie in Bielefeld und engagiert sich in der Peru-Arbeit beim Verein „FOKUS Peru-Solidarität im Welthaus Bielefeld“. Seit 2008 ist sie Mitkoordinatorin des weltwärts-Programms im Welthaus Bielefeld für das Land Peru und unterstützt den Auswahlprozess von Freiwilligen für die Andenregion, leitet die Vorbereitungsseminare und führt die pädagogische Betreuung der Freiwilligen und Projektpartner in Peru durch. Norma Driever-Escobedo hat vier Gedichtbände veröffentlicht, die die Situation von Migrantinnen zwischen Lateinamerika und Deutschland zum Thema haben.

 

César Bazán Seminario (Lima, 1981)
Aktivist und Forsher. Promoviert am Institut für Soziologie der Uni Freiburg und ist ALMA Fellow am Arnold-Bergstraesser-Institut in Freiburg, mit einem Stipendium von Brot für die Welt. Ehemaliges Mitglied des Vorstands der peruanischen Menschenrechts-NGO „Instituto de Defensa Legal“ und ehemaliger Dozent. Rechtsanwalt und Master in Lateinamerikawissenschaften. Schwerpunkte: Justizreform, Innere Sicherheit, postkolonialen Perspektiven und Interkulturalität.

 

Leon Meyer zu Ermgassen
Geboren 1997. Studiert seit Oktober 2017 Regionalstudien Lateinamerika mit dem Schwerpunkt Sozialwissenschaften im Bachelor an der Universität zu Köln. Nach seinem Abitur hat er sich für ein Jahr als Freiwilliger in der Region Cuzco in Peru engagiert, wo er neben seiner Tätigkeit als Englischlehrer Sozial- und Umweltprojekte organisierte und durchführte. Seit Februar 2018 unterstützt er als studentische Hilfskraft ein Forschungsprojekt zum Thema indigene Migration und Zugehörigkeit im kolonialzeitlichen Peru und Mexiko der Abteilung für iberische und lateinamerikanische Geschichte.