Nach 22 Jahren Arbeit in der Geschäftsstelle ist Jimi Merk am 30. September in Rente gegangen. Aber er bleibt der Infostelle mit seinem großen Erfahrungsschatz erhalten: Bei der Mitgliederversammlung im April wurde er in den Vorstand gewählt und hat dieses Amt nun nach Beendigung seiner hauptamtlichen Arbeit angetreten.

Neue Geschäftsführerin ist Annette Brox, die bereits in den Anfangsjahren und dann wieder in den letzten fünf Jahren im Vorstand mitgearbeitet hat.

In den folgenden Zeilen würdigt Heinz Schulze die Arbeit von Jimi Merk und Annette Brox stellt sich selber vor:

 

Würdigung Jimi Merk

UNSER GESCHÄFTSFÜHRER DER INFORMATIONSSTELLE PERU IST IM (UN) RUHESTAND.
Das ist kein Nachruf. Wir haben unseren langjährigen Geschäftsführer,
Jimi Merk, mit einer schönen Feier bei unserem Jahresseminar im April
2018 verabschiedet und dabei deutlich gemacht, wie wichtig das
engagement, die Arbeit und Person von ihm war. Auch, dass es die
Informationsstelle Peru e.V. nicht nur noch gibt sondern als eine der
wenigen Länder-Solidaritäts-Netzwerke in der BRD weiter so gut
aufgestellt ist.
Als langjähriger Vorstands-Begleiter vom Jimi Merk war ich meist sein
Haupt-Ansprechpartner und dabei sind wir durch gute und schlechte Zeiten
gegangen.
Im Vorstand freuen wir uns sehr (!), dass Jimi jetzt ein
Vorstandskollege ist und da seine ganze Erfahrung einbringen kann.
Besser kann ein „Abschied“ nicht sein. Und schon deshalb ist dieses kein
Nachruf.
Vielen Dank, Jimi,
Heinz Schulze

„Die Neue“: Annette Brox stellt sich vor

Nach über 22 Jahren hat Jimi Merk Ende September seine Arbeit als Geschäftsführer der Infostelle beendet und ist in den Ruhestand gegangen.

Ich bin „die Neue“ und möchte mich hier vorstellen: Ich heiße Annette Brox, bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Von Beruf bin ich Sozialarbeiterin. Nach meinem Studium in München habe ich von 1989 bis 1991 als Freiwillige in Cajamarca gearbeitet. Als ich dann nach Deutschland zurückkehrte und nach Freiburg zog, habe ich mich dort der Perugruppe angeschlossen und auch zwei Jahre im Vorstand der Infostelle mitgearbeitet.

Danach haben mich einige Jahre andere Themen mehr beschäftigt: die Familie, der Beruf, ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt, in dem wir seit 17 Jahren wohnen, und kommunalpolitisches Engagement.

Da mich Peru aber auch in dieser Zeit nie ganz los gelassen hat und ich von einer Peru-Reise mit meiner Familie wieder neu „angesteckt“ zurückkam, habe ich mich 2012 bei der Infostelle sozusagen zurückgemeldet und war seit 2013 wieder im Vorstand.

Beruflich war ich bisher in einem ganz anderen Arbeitsfeld tätig: 23 Jahre lang war ich Geschäftsführerin eines Vereins, der Gemeinwesen- und Jugendarbeit in einem Freiburger Stadtteil betreibt. Diese Arbeit hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Aber nach über 20 Jahren war es dann doch Zeit für Veränderung. Und da war die Infostelle für mich eine attraktive Perspektive, um noch einmal etwas ganz Neues anzufangen.

Seit Oktober sitze ich nun also am Schreibtisch unterm Dach in der Kronenstraße 16 HH (Hinterhaus) in Freiburg und bemühe mich, mich möglichst schnell und gut in die vielen Aspekte der Geschäftsführungsaufgabe einzuarbeiten: in die wichtigsten Themen, in die Vernetzungsstrukturen, die Kontakte mit unseren Zuschussgebern, in die Finanzen, die verschiedenen Antragslogiken usw. Dabei bin ich sehr froh, dass Jimi Merk mir immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch an dieser Stelle vielen Dank dafür!

Im Januar werden Jimi Merk und ich gemeinsam auf einer „Übergabe-Reise“ drei Wochen in Peru sein. Das ist für mich die tolle Chance, alle bestehenden Kontakte direkt und persönlich übergeben zu bekommen. Darauf bin ich sehr gespannt und freue mich sehr!

Und ich freue mich immer über Rückmeldungen und Anregungen zu unserer Arbeit!

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Annette Brox

Die Geschäftsstelle hat eine neue email-Adresse: info@infostelle-peru.de

Der Vorstand ist unter vorstand@infostelle-peru.de zu erreichen

2 Responses

  1. Hans Meister

    Hallo Annette, was hast du in Caja gearbeitet? Ich war von 1970 – 73 im Team von Alois Eichenlaub und hab im Rahmen der Reforma Educativa Primarschullehrer fortgebildet. Inzwischen bin ich 80. Wir haben von Herzogenaurach aus eine Pfarrpartnerschaft mit Tembladera und vom Förderkreis Cajamarca e. V. eine Partnerschafr mit der Asociación José Dammert Bellido in Bambamarca.

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  2. Harald Mossbrucker

    Auf diesem Weg möchte ich Jimi nochmals ganz herzlich für seine hervorragende Arbeit und für sein oft selbstloses Eintreten für die „gerechte Sache“ danken und bin froh, dass er das auch im Vorstand der Infostelle weiterhin wird tun können. Jimi lernte ich als Ko-Direktor des Deutsch-Peruanischen Gegenwertfonds kennen, die tollste und sinnvollste Entwicklungszusammenarbeit die ich in meinem langen EZ-Leben machen durfte. Jimi war einer der Hauptakteure, die diesen Fonds auf den Weg brachten und dann über insgesamt 13 Jahre am Leben hielten. Die Frauen, Männner, Kinder in den Armutsgebieten Perus, vor allem in den zentralen und südlichen Anden, werden es Dir immer danken Jimi – gut gemacht.

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