Das jährliche Peru-Seminar der Infostelle findet  vom 28. – 30. April 2017 in Köln statt. Thema: Wohin geht Peru ? – Zukunftsvorstellungen peruanischer Jugendlicher

60 Prozent der Einwohner Perus sind Kinder und Jugendliche. Sie leben in einem Land, das in den letzten
Jahren für seine wirtschaftliche Entwicklung viel gelobt wurde. Aber auch in einem Land mit zahlreichen sozialen
und Umweltkonflikten.
In den Minen-Regionen wehren sich Betroffene gegen die Zerstörung der Umwelt und die Gefährdung der
Versorgung mit ausreichendem und sauberem Wasser. Die indigene Bevölkerung des Regenwaldes wehrt sich
gegen die Zerstörung ihres Lebensraums durch Minen, Ölgewinnung und Monokulturen.
Viele Menschen wehren sich gegen Frauenmorde, gegen häusliche und sexuelle Gewalt an Frauen, gegen
die Verweigerung von Entschädigung für die Opfer der Diktatur Fujimori: Zwangssterilisierte Frauen, Opfer der
militärischen Gewalt…
In den letzten Jahren haben sich viele Jugendliche an Protestaktionen beteiligt, nicht nur gegen das geplante
Jugendarbeitsrecht (Ley Pulpin), sondern auch an der Kampagne „Ni una menos“ (Gegen Morde an Frauen)
und gegen die Präsidenten-Kandidatin Keiko Fujimori. Wie stellen sich diese Jugendlichen die Veränderung
Perus vor? Haben die Jugendlichen in den Küsten- Städten, im Hochland und im Regenwald identische
Interessen?
Welche Zukunftsperspektiven haben sie? Wie wollen sie sie durchsetzen?
Wie können wir sie bei der Veränderung Perus unterstützen? Welche Erwartungen haben sie an uns? Wie
stellen sie sich künftige Beziehungen zwischen Europa und Peru, zwischen den Menschen in Europa und den
Menschen in Peru vor?
Darüber wollen wir uns bei unserem Seminar informieren und auseinandersetzen.
Wir laden Sie und Euch zu Diskussion und MeinungsaustauschArbeitstitel: „Wohin geht Peru?“ – „Was bewegt die Jugend? Wie bewegt sie sich?“

Das genaue Programm des Seminars finden Sie hier ausschrperusem0417-flyer

Anmeldung schicken an merk@infostelle-peru.de  ausschrperusem0417anmabschneinzel-1

 

 

 

 

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