Am 188. Dezember 2017  zeichnete die Nationale Menschenrechtskoordination Personen und Organisationen aus, die sich besonders um die Menschenrechte verdient gemacht haben.Die Preise wurden vom  Direktor der peruanischen Nationalen Menschenrecht-Koordination, Jorge Bracamonte ,übergeben.

Folgende Personen und Gruppen wurden geehrt:

* Gustavo Gorriti Ellenbogen (Journalist – IDL-Reporteros.) u.a. wegen seiner investigativen journalistischen Arbeiten zum Drogenhandel  und zu den Korruptionsskandalen (Odebrecht etc.),

* Juana Carrión Jaules, „Mama Juana“ wegen ihres Engagements in der Vereinigung der Familienangehörigen der Verschwundenen (ANFASEP)

* Das Rechercheportal CONVOCA (Journalisten und Computerexperten), weil sie einen maßgeblichen Anteil an der Aufdeckung der großen Korruptionsskandale hatten.

* Die indigenen Organisationen (Föderationen)  von Pastaza (Cuenca de Corrientes), dem Indigenen Zusammenschluss der Kichwas (Grenze zu Ekuador und den Cocamas von San Pablo de Tipishacu.. .Alle für die Verteidigung ihres Territoriums gegen Erdölfirmen.

 

Seitens der Kichwa-Föderation kritisierte deren Vertreter bei der Preisübergabe u.a., dass die Regierung  „schlechte indigene Führer aufbaut, die wegen persönlicher Vorteile z.B. die Sache der Erdölfirmen vertreten und unterstützt“.

 

Heinz Schulze

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