Reisewarnungen, Ausgangsbeschränkungen: Die Corona-Pandemie stellt auch die Solidaritätsarbeit mit Peru vor neue Herausforderungen. Ein Kochbuch-Projekt aus Tübingen zeigt, was dennoch möglich ist – und wo die Grenzen der virtuellen Zusammenarbeit liegen.

Es ist eines der vielen Projekte, die dieses so seltsame Corona-Jahr 2020 zum vorläufigen Erliegen gebracht hat: Seit 2013 kocht ein Team aus Ehrenamtlichen in der unabhängigen Tübinger Begegnungsstätte Hirsch für Senioren einmal monatlich ein Solidaressen mit Gerichten aus aller Welt, insbesondere aus Deutschland und Perú. Der Reinerlös unterstützt das Projekt Los Martincitos in Tübingens Partnerstadt Villa El Salvador, einem Stadtteil von Lima. Dort erhalten dreimal pro Woche circa 100 bedürftige Senioren Mahlzeiten sowie medizinische und pädagogische Betreuung.

„Am 20. März hatten wir das letzte Solidaressen“, berichtet Irmgard Lersch, die im Hirsch das Projekt koordiniert. „In der Woche darauf kam der Lockdown. Dann haben wir uns ganz schnell gefragt, wie das weitergeht, ob wir die Essen weiterführen und unsere Partner in Los Martincitos weiter unterstützen können“. Denn diese hatten die Unterstützung jetzt noch nötiger als zuvor. Nicht nur, dass es in den beengten Wohnverhältnissen von Villa El Salvador so gut wie unmöglich ist, sich an die Hygieneregeln zu halten, schlimmer noch: Aus Angst vor dem Virus wurde auch Los Martincitos geschlossen. „Wer unbedingt Hilfe brauchte, waren nicht nur die Senioren, sondern auch das Helferteam der Einrichtung. Rund ein Dutzend beziehen ein kleines Entgelt für ihre Arbeit in dem Zentrum, von dem sie leben. Die hatten gar nichts mehr, und für die war unsere Hilfe ganz besonders wichtig. Um die kümmerte sich zunächst niemand“

Villa El Salvador im Süden von Lima

Das Seniorenprojekt “Los Martincitos” wird im Pfarreizentrum “Oscar Romero” in Villa El Salvador durchgeführt.

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Digitale Solidaritätsarbeit der Tübinger Stadtverwaltung

Als absehbar war, dass das Solidaressen so bald nicht mehr würde stattfinden können, wandte sich das Team um Lersch schnell mit einer neuen Projektidee an die Tübinger Stadtverwaltung. Dort ist Stephan Klingebiel im Kulturamt für die Partnerschaft mit Villa El Salvador zuständig. „Uns hat das mehr in der alltäglichen Arbeit überrannt. Ich weiß noch, als in Italien der Lockdown und die Sperrungen kamen, habe ich zu ganz vielen Leuten gesagt: Naja, das ist jetzt in Italien, aber bei uns wird es nicht so weit kommen. Wir planen unsere Projekte weiter. Wir wollten noch drei Wochen später Veranstaltungen machen. Und dann hieß es auf einmal: Nein, wir haben jetzt auch Beschränkungen“, erinnert er sich an die ersten Wochen des Lockdowns. Corona ist auch hier vieles zum Opfer gefallen: Eine Delegation aus den USA zum Tübinger Klimaschutzprogramm, eine Fahrt von einigen Schülern des Tübinger Uhland-Gymnasiums nach Perú, ein Austausch mit Moshi in Tansania und natürlich das Fest zum fünfzigjährigen Bestehen von Villa El Salvador: „Das ist natürlich völlig klar, dass weder eine große Einladung kommen noch ein großes Fest in Villa stattfinden wird.“

Wie kann globale Solidarität in Zeiten von Corona aussehen? Gemeinsam mit den Vereinen, Schulen und Institutionen in der Stadt entwickelte das Tübinger Kulturamt neue Formate, allen voran eines: „Zoom into…“, eine virtuelle Gesprächsreihe mit allen Tübinger Partnerstädten. „Die Idee dieser Reihe ist es, zu schauen, wie es den Leuten in den Partnerstädten geht, und auch den Tübingern zu zeigen: Wir haben da Partnerstädte, mit denen wir uns austauschen können, an denen alle teilhaben und Fragen stellen können. So bekommen wir einen direkten Einblick in diese Partnerstädte“, erzählt Klingebiel. Partnerschaftsarbeit auf Distanz. Wobei die Idee an sich gar nicht so neu ist, meint er: „Videotelefonie gab es auch vorher schon. Das alles hätte man schon vorher machen können, aber es war nicht so verbreitet, dass es normal gewesen wäre, dass die Leute abends sitzen und sagen, ich schaue mir eine Videokonferenz an“. Die Pandemie schweiße die Tübinger Partnerstädte auf eine neue Art zusammen, schafft eine gemeinsame Erzählung, die die gesamte Menschheit teilt, und vielleicht auch ein neues, globales Bewusstsein: „Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, jeder macht seine Sachen, und dann kommt die Pandemie, und auf einmal gibt es einen Anlass, sich auszutauschen: ‚Wie macht ihr das?‘. Alle sitzen im selben Boot, alle haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Man ist so tatsächlich enger verbunden“.

Ein Kochbuch für Peru

Genau das hat auch das Team des Solidaressens im Hirsch erlebt. Nachdem dieses Projekt vorübergehend eingestellt werden musste, entwickelten die Ehrenamtlichen um Irmgard Lersch ein ganz eigenes Format: Ein solidarisches Kochbuch. „Spätzle trifft Quinoa“ vereint kostengünstige, unkomplizierte und nachhaltige Gerichte aus Perú, Deutschland und anderen Ländern. Die Rezepte entstammen der langen Geschichte der Partnerschaft zwischen dem Hirsch und Los Martincitos. Sie wurden bei gegenseitigen Besuchen in Villa und in Tübingen gemeinsam getestet und bilden nun die Grundlage für das deutschsprachige Kochbuch, in dem auch Stimmen aus Villa El Salvador zu Wort kommen. „Das Konzept des Buches ist voll eingeschlagen“, erzählt Lersch. „Wir haben in fünf Wochen 1.000 Bücher in zwei Auflagen vertrieben“, größtenteils über persönliche Kontakte. „Ich habe den Eindruck, wir könnten endlos damit weitermachen“. Als das Projekt beendet wurde, hatte es insgesamt fast 12.000 Euro an Spenden für Los Martincitos eingebracht. „Die Menschen waren so großzügig. Die Regel waren 10 Euro Spende pro Buch, nicht 7,90 Euro, wie empfohlen“

….und für die alten Menschen in Villa El Salvador

Kochen für das Solidaritätsessen in Tübingen….

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Auch Stephan Klingebiel vom Tübinger Kulturamt, das die Gestaltung des Buches durch einen professionellen Grafikdesigner mit Fördergeldern unterstützte, war vom Erfolg des Projekts überrascht: „Man versucht, das abzuschätzen, und sagt, ok, da gibt es den Hirsch, da sitzen 20 aktive Leute, die haben Bekannte und Freunde, und da kommen auch immer Leute hin, wie viele können dann verkauft werden? Vielleicht 300 Stück. Wir hatten auch schon andere Publikationen gemacht, die dann eher wissenschaftlich waren, oder einen Gedichtband mit England. Das verkauft sich eher schlecht, weil es ein Liebhaberprodukt ist. Wer sich damit auskennt und ein Interesse an der Partnerschaft hat, der kann damit etwas anfangen, ansonsten nicht“.

Doch dieses Buch, meint Lersch, sei mehr als „nur“ ein Kochbuch gewesen, sondern habe ihrem 24 Ehrenamtliche umfassenden Team die Gelegenheit geboten, eine Art „Bestandsaufnahme“ durchzuführen, einen „Bewusstseinsprozess“ auszulösen: „Was haben wir an Fotos da, was gab es an Begegnungen, was ist eigentlich peruanisches Essen?“. Am Ende landen nicht nur Rezepte im Kochbuch, sondern auch Bilder, Gedichte, Erinnerungen, Informationen über Land und Leute. Das Buch habe auf diese Weise auch einen Marketing-Effekt für die Städtepartnerschaft gehabt, ergänzt Klingebiel: „Die Leute fragen uns: ‚Was bringen uns die Partnerstädte eigentlich?‘. Dann kann man natürlich sagen, ‚wir helfen anderen Menschen bei Entwicklungspartnerschaften‘. Aber es geht natürlich auch darum, voneinander zu lernen. Im Idealfall ist das nicht nur ‚Wir machen etwas für die‘, sondern es entsteht auch hier etwas durch diese Arbeit“. Er habe auch schon überlegt, ob sich das Kochbuch-Projekt auf andere Partnerstädte wie Moshi in Tansania übertragen lasse, aber: „Das Kochbuch konnte nur so entstehen, weil es über Jahre gewachsen war. So etwas kann man gar nicht erzwingen“.

 

….wie auch den Tuebingern

Schmecken tut´s sowohl den Martincitos in Villa El Salvador

Trotzdem – auf lange Sicht wünschen sich alle Beteiligten, dass „nach Corona“, wann auch immer dieses „nach“ endlich sein mag, die Solidaritätsarbeit mit Peru auf klassische Art und Weise wieder weitergeht. „Wir warten darauf, dass wir wieder kochen dürfen!“, sagt Lersch, und Klingebiel hofft trotz des erfolgreichen Starts des Zoom-into-Projekts, dass eines Tages auch wieder persönliche Begegnungen möglich sein werden: „Es ist etwas anderes, wenn man persönlich nach Perú reist. Die Gerüche wahrzunehmen, die Städte – das ist natürlich etwas ganz anderes, als wenn jemand sich in seinem Zimmer filmt und man redet dann darüber. Diesen Austausch kann man nicht ersetzen“. Ob er die Hoffnung hat, dass der Impfstoff, der ja immerhin auch in Tübingen entwickelt und produziert wird, auch Südamerika erreichen wird? „Die Welt ist solidarisch genug, um den anderen Ländern etwas abzugeben – sobald America First versorgt ist“, meint Klingebiel. Sobald das der Fall ist – er und das Team des Solidaressens stehen bereit.

Text: Jan Doria

Fotos: Team Solidaressen für Los Martincitos, HIRSCH Begegnungsstätte Tübingen

Transparenzhinweis: Der Autor war im Herbst/Winter 2020/21 Praktikant in der Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universitätsstadt Tübingen.

 

 

Versión en castellano del artículo:

“El libro impactó como una bomba”

Recomendaciones de no viajar y toques de queda: La pandemia desafía también al trabajo de solidaridad con Perú. Un proyecto de un libro de cocina de Tubinga demuestra lo que es aún posible – y donde están los límites de la cooperación a distancia. Por Jan Doria.

Es uno de los tantos proyectos que se ven cancelados provisionalmente por la pandemia: Desde el 2013, un equipo de voluntarios independientes de la Begegnungsstätte Hirsch en Tubinga llevaba preparando una vez al mes un almuerzo solidario con platos de todo el mundo, sobre todo de Alemania y Perú. Los ingresos soportaban al proyecto Los Martincitos en la ciudad hermanada de Tubinga, Villa El Salvador, una municipalidad limeña. Allí, alrededor de 100 ancianos necesitados reciben comida y atención médica y pedagógica tres veces en la semana.

“El 20 de Marzo organizamos el último almuerzo solidario”, reporta Irmgard Lersch, la responsable para la coordinación del proyecto en el Hirsch. “La semana siguiente hubo el Lockdown. Nos preguntamos inmediatamente si podríamos seguir con los almuerzos para poder soportar a nuestros compañeros en Los Martincitos”, cuya necesidad aún aumentó en la crisis. Es que no solo se resultó ser casi imposible respetar las reglas de higiene en las casas pequeñas de Villa El Salvador, aún peor: Por miedo al virus incluso cerraron a Los Martincitos. “Los que necesitaban soporte urgentemente no solo eran los ancianos, sino también el equipo de Los Martincitos. Una docena de ellos recibe una remuneración pequeña por su labor en el centro, y con esto se ganan la vida. De un día al otro se quedaron con nada, y nadie se hizo caso de ellos”.

El trabajo de solidaridad virtual de la Municipalidad de Tubinga

Cuando era cada vez más obvio que no iban a volver a organizar al almuerzo solidario tan pronto, el equipo guiado por Lersch se dirigió con una nueva idea a la Municipalidad de Tubinga. Allí, Stephan Klingebiel es el responsable para la hermandad con Villa El Salvador en el Departamento de Cultura. “A nosotros nos sorprendió la pandemia durante el trabajo diario. Recuerdo aun cuando nos llegaron las noticias del Lockdown y de las restricciones en Italia (donde la pandemia impactó primero en Europa). Dije a mucha gente: ‘Buena, eso es Italia, pero acá no pasará, seguimos preparando nuestros proyectos’. Queríamos organizar eventos aún tres semanas después. Y de repente, nos mandaron: ‘No, no va, acá también habrá restricciones’”, cuenta de las primeras semanas del Lockdown en Alemania. Corona encontró sus víctimas también en este ámbito: en una delegación a los EE.UU. sobre el programa de protección del clima tubingense, en una excursión de alumnos del Liceo Uhland de Tubinga a Perú, en un intercambio con Moshi en Tansania y en la fiesta por el cincuentenario de Villa El Salvador – cancelada como todo lo demás –. “Es obvio que no nos llegará una invitación ni tendrá lugar la fiesta”.

Pues ¿cómo se puede vivir la solidaridad global en tiempos de Corona? (https://soundcloud.com/horads-88-6/kommentar-die-welt-nach-corona) Junto con las asociaciones, las escuelas y las instituciones de la ciudad, el Departamento de Cultura desarrolló nuevos formatos, sobre todo “Zoom into…” (www.tuebingen.de/zoom-into), un diálogo virtual con todas las ciudades hermanadas de Tubinga. “La idea consiste en conocer cómo está la situación en las ciudades hermanadas y a la vez demostrar a los Tubingenses que allí tenemos estas cooperaciones, y todos pueden participar y poner sus preguntas”, Klingebiel explica. Un trabajo solidario a la distancia, aunque la idea en sí no es tan de nuevo, como comenta: “Las videoconferencias ya existían anteriormente. Podríamos haber hecho todo esto ya desde años, pero no era normal que uno mirara una videoconferencia después del trabajo”. Así, la pandemia reconecta a Tubinga y a sus ciudades de hermandad de una manera nueva y crea una narración junta y compartida por toda la humanidad – tal vez aún una nueva conciencia global –: “Antes, cada uno se ocupaba con lo suyo, y ahí llegó la pandemia, y de repente, hubo una razón para intercambiarse: ‘¿Cómo la tratan ustedes?’. Se nota que todos se confrontan al mismo desafío. Sí, nos sentimos más conectados que antes”.

Un libro de cocina para Perú

 

Justo esto es lo que vivió también el equipo del almuerzo solidario del Hirsch. Después de terminar al proyecto por el momento, los voluntarios desarrollaron un formato propio: Un libro de cocina solidario. “Spätzle trifft Quinoa” (Spätzle, una variedad local de pasta, se reúne con Quinoa) reúne a platos baratos, fáciles y sostenibles de Perú, Alemania y muchos países más. Las recetas provienen de la larga historia de la solidaridad entre el Hirsch y Los Martincitos. Se habían preparado en visitas mutuales en Villa y Tubinga, y ahora forman la base para el libro de cocina en lengua alemana que también incluye a voces de Villa El Salvador. “El concepto del libro impactó como una bomba”, Lersch reporta. “Vendimos mil libros en dos ediciones en cinco semanas”, la mayoría por el contacto directo. “Me parece que podríamos seguir vendiendo eternamente”. Cuando terminó el proyecto, logró recaudar casi 12 mil euros de fondos para Los Martincitos. “La gente era tan graciosa. Nos daban diez euros de donación por cada libro en vez de los 7 euros 90 que habíamos recomendado”.

El éxito del libro también sorprendió a Stephan Klingebiel del Departamento de Cultura que soportó al libro con una subvención por un diseñador profesional: “Es que intentamos a estimar la venta y dijimos: Buena, ahí hay el Hirsch con unos 20 voluntarios activos que tienen sus familiares y amigos, más todos los que iban al almuerzo, pues ¿cuántos libros íbamos a vender? Quizás 300. Ya habíamos publicado libros anteriormente, eran más de interés científico, también había un libro de poemas de Inglaterra. Este tipo de libros se vende mal porque son para los aficionados. Quien se interese en el tema lo compra, los demás no”.

Todo al contrario, este libro, explica Lersch, era más que “solo” un libro de cocina. Representó una oportunidad para su equipo de 24 voluntarios de hacer un “inventario”, de iniciar a un “nuevo compromiso”: “¿Qué es lo que tenemos de fotos y recuerdos?, ¿cuáles encuentros teníamos con los amigos?, ¿qué entendemos por comida peruana?”. Al fin, el libro no solo contenía recetas, sino también fotos, poemas, recuerdos, información sobre el país y sus habitantes. De esta manera, el libro también creó un efecto de marketing para la hermandad, añade Klingebiel: “La gente nos sigue preguntando: ‘¿Para qué tenemos a las hermandades?’. Ahí podemos responder ‘bueno, ayudamos a otra gente en cooperaciones de desarrollo’, pero es más. También se trata de aprender mutualmente. Lo mejor es cuando no solo se trata de ‘nosotros hacemos algo para ellos’, sino que este trabajo solidario también cree algo acá”. Klingebiel también pensó en transferir el concepto del libro a otras hermandades como Moshi en Tansania, pero: “El libro de cocina solo se pudo realizar porque iba creciendo desde años. Un proyecto así no se lo puede ordenar desde arriba”.

Sin embargo, al largo plazo los dos esperan a que el trabajo solidario con en Perú siga de manera clásica cuando termine el virus – sea cuando sea –. “¡Esperamos a que podamos volver a cocinar!” dice Lersch, y Klingebiel espera a pesar del inicio exitoso de “Zoom into…” que un día se harán posible de nuevo los encuentros personales: “Por supuesto es algo diferente cuando uno viaja personalmente a Perú. Percibir a los olores, a las ciudades – es algo completamente diferente comparado con filmarse en su cuarto solito y hablar –. No se puede reemplazar a esta forma de intercambio”. ¿Si tiene la esperanza que la vacuna, que se desarrolla y produce también en Tubinga, llegue a Sudamérica? “El mundo es bastante solidario para compartir – cuando America First tenga bastante –“, piensa. Sea cuando sea, él y el equipo del almuerzo solidario están preparados.

Jan Doria

Nota de transparencia: El autor trabajó como pasante en el Departamento de Prensa de la Municipalidad Universitaria de Tubinga en el invierno de 2020/21.

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