Längst haben die Bilder von Mondlandschaften im Regenwald,  hervorgerufen durch den informellen Goldabbau, die peruanischen und inter-nationalen Medien erreicht. Doch trotz allgemeiner Empörung tut sich kaum etwas. Weiterhin werden Wälder abgeholzt, Berge und Flussbecken umgegraben und mit Quecksilber und Schweröl verseucht. Auch im Andenhochland trägt der „informelle“ Bergbau mit dem Einsatz von Quecksilber zur Umweltverschmutzung bei.

Illegalen, vergiftenden und versklavenden Bergbau gibt es in allen 25 Regionen Perus, wo er in Schutzzonen ohne Rücksicht auf Verluste betrieben wird.

  • Warum ist es so schwierig, dem informellen Goldabbau Einhalt zu gebieten, und welche Ansätze versprechen Erfolg?
  • Wissen Konsument/innen und Handel in Berlin, woher und unter welchen Umständen das Gold gewonnen und vertrieben wird?

Referentinnen: Hildegard Willer (Lima), Bettina Rehmann (Berlin)

Hildegard Willer berichtet seit Jahren als freie Journalistin aus Peru für deutschsprachige Medien über informellen Bergbau und vieles mehr; Bettina Rehmann arbeitet als Online-Journalistin beim RBB. Beide haben im August 2013 eine Recherchereise ins informelle Bergbaugebiet in Puno unternommen.

Moderation und Diskussionsleitung: Dr. Heidi Feldt (freie Expertin zu Rohstoff- und Extraktivismusthemen, Berlin)

Zeit:       Dienstag, 21.01.2014,  18:00 Uhr  

Ort:        Rathaus Köpenick (Ratssaal, 2. OG) | Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

ÖPNV:   Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68, Bus 164, 167 Rathaus Köpenick / Schlossplatz / Freiheit

Veranstalter:

  • Forum Umwelt & Entwicklung Köpenick
  • Kampagne „Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt“
  • Initiative Klimagerechtigkeit Jetzt!
  • Ökumenische Initiativgruppe Eine Welt Treptow-Köpenick (OEIGEW)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung

„Amazonien – eine indianische Kulturlandschaft“

zu sehen vom 05. Dezember 2013 bis zum 27. Februar 2014 im Rathaus Köpenick

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