Menschenrechtsarbeit der ISP

 

In den Jahren nach dem Sturz des diktatorialen Regimes von Alberto Fujimori  untersuchte die Wahrheits- und Versöhnungskommission (CVR) die schweren Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Rechts, die in Peru in der Zeit zwischen 1980 und 2000 begangen worden sind. Während dieses Zeitraums wurden mehr als 50.000 Menschen umgebracht oder „verschwunden“,  Tausende wurden Opfer interner Vertreibungen. Die Infostelle hat diesen Prozess aktiv begeleitet und war auch-  in Kooperation mit MISEREOR- Herausgeberin der deutschen Version des Berichts der Wahrheits- und Versöhnungskommission Peru. Wir unterstützen die Forderung nach der Errichtung  des Erinnerungsortes „Museo de la Memoria“ in Lima.  In unserer Freiburger Geschäftsstelle kann die  Ausstellung Yuyanapaq mit eindrucksvollen Fotos zur Arbeit der CVR ausgeliehen werden.

 

Wir unterstützen die von dem Verband CNDDH (Coordinadora Nacional de Derechos Humanos) gestellten menschenrechtlichen Forderungen an die derzeitige Regierung, vor allem was die Rechte der indigenen und ländlichen  Bevölkerung im Rahmen der Extraktivwirtschaft  betrifft. Die zunehmende Zahl an sozialen und kulturellen Konflikten, die von der peruanischen Ombudsstelle registriert werden, müssen sehr ernst genommen werden und dürfen nicht zu Repression und Gewalt von Seiten des Staates führen.

Wir stehen für eine partizipative und dialogoffene Demokratie vor allem auf kommunaler Ebene, für die  Stärkung der Zivilgesellschaft,  und   die Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Reckte (wsk-Rechte) , auch im Rahmen der deutschen EZ und der  Wirtschaftsbeziehungen  mit Deutschland und Europa.