Aus dem peruanischen Regenwald soll ein schweizer Käse werden:

Der peruanischen Regenwald ist "durchzogen" von Konzessionen für Erdöl- und Gastkonzerne. Wenn auch nur ein Teil der Bohrungen in diesen Gebieten (lotes) "erfolgreich" ist, ist der Regenwald Perus zutiefst bedroht und somit die darin lebenden Menschen und dessen biologische Vielfalt. Wie bekannt ist, mußte das peruanische Kabinett im Oktober 2008 zurücktreten. Es wurde öffentlich, dass Mitglieder der peruanischen Regierung und wichtige Führungspersonen der Partei des amtierenden Präsidenten Alan García (ARPA-Partei) mit Peru-Petro, der Vergabestelle zur Erteilung von Konzessionen in mafiöse Korruptionsgeschäfte bei der Vergabe von lukrativen Konzessionsgebieten verstrickt sind. Deshalb hat der Dachverband der indigenenVölker Perus, AIDESEP gefordert, alle Verträge zur Konzessionsvergabe in der Regierungszeit der Regierung von Alan Garcia auf den Prüfstand zu stellen und keine Bohrungen zu zu lassen.
Als Informationsstelle Peru protestieren wir gegen diese weitgehende Zerstörung des Regenwaldes. Besonders gravierend ist die Lage im südlichen Regenwald (Madre de Dios), wodurch das Überleben der "freiwillig in Isolation lebenden Indigenen" verstärkt in Gefahr ist.
(Heinz Schulze, Vorstand ISP e.V.)





