Informationsstelle Peru e.V.

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Menschenrechte

Autoritär und intolerant: Erneute Kritik an Kardinal Cipriani

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Ende Mai 2012 gab es Verwunderung in der Katholischen Hierarchie Perus und ironische bis harsche Kritik von engagierten Christen und in den Medien am aktuellen Verhalten vom Kardinal Limas, Juan Luis Cipriani (69).

Er erteilte dem bekannten und geschätzten Pater Gaston Garatea (72) quasi Berufsverbot, d.h. er verbot ihm die Ausübung pastoraler Dienste in der Erzdiözese Lima.

Warum richtete sich diese Aktion gegen Pater Garatea?

Pater Garatea gehört zur Kongregation der Patres vom HeiligenHerzen (Picpus-Patres). Er war u.a. Mitglied in der Wahrheits-und Versöhnungskommission, Präsident des "Runden Tisches zur Bekämpfung der Armut", Professor an der Katholischen Universität von Lima,  Vizepräsident der Vereinigung der Ordensleute in Lateinamerika, etc.

P. Garatea äußerte sich in Richtung einer dringenden Veränderung der katholischen Kirche hin zu einer humanen Kirche. Er sprach sich für eine stärkere Beteiligung der Frauen in der kirchlichen Hierarchie aus, für eine zivilgesellschaftliche Anerkennung der "Homo-Ehe" und zum Thema Zölibat meinte er: Es sei falsch, dass das für alle Priester gelten würde, Ordensmitglieder wie ihn  sei das in Ordnung, es soll aber nicht für alle Priester gelten müssen.Das reichte dem Kardinal von Lima, einem Mitglied des Opus Dei: Er verbot P. Garatea die Ausübung des Priesteramtes in seiner Diözese – ohne Gespräch.

In seiner wöchentlichen Radiosendung meinte der Kardinal " Wir wollen doch keinen lebenden Märtyrer aus Garatea machen". Und Personen, die sich für Garatea einsetzten,wie die (linke) Bürgermeisterin von Lima, Susana Villaran, wurden vom Kardinal abgekanzelt: Sie solle sich um die Straßenlöcher in Limas Straßen kümmern und nicht um Pater Garatea.

In „Ideele Radio“ gab es einen zynischen Kommentar von Roland Gamarra (Menschenrechtskoordination Perus): Cipriani verfolge P. Garatea wegen seiner Aussagen zum Zölibat, sage aber nichts gegen Kinderschänder im Priestergewand. Und er weist darauf hin, dass der peruanische Kardinal (seit 1999 im Amt) nichts gegen die korrupte Regierung Fujimoris gesagt hat, ganz im Gegenteil, diese positiv begleitet hat. Damit trifft Gamarra das Gefühl einer Mehrheit der Menschen. In Lima sind 71% (Umfrage von Ende Mai 2012) nicht einverstanden mit der Amtsführung von Kardinal Cipriani.

In vielen Medien wurde daran erinnert, dass diese Form des Umgangs mit "seinen Brüdern" nicht neu ist.

Dem "Vater der Theologie der Befreiung", Gustavo Gutierrez (83) verbot Kardinal Cipriani in der Diözese Lima zu arbeiten und warf ihn aus seiner Gemeinde im Stadtteil Rimac raus. Guitierrez wechselte vom Weltpriester-Dasein (und damit dem Kardinal direkt "unterstellt“) in den Orden der Dominkaner und hat seinen Hauptwohnsitz nunmehr in Frankreich. Der Theologe Eduardo Arens musste vor 3 Jahren die Erzdiözese Lima verlassen, und wechselte ins "Exil" in die Hafenstadt Callao, quasi an Lima angrenzend, aber eine andere Diözese.

Auch gegen die Verfolgung und angedrohte Ausweisung von ausländischen Priestern kam kein Wort der Unterstützung vom Kardinal. Nicht, als der Frater Paul McAuley ausgewiesen werden sollte, weil er die Proteste der Bevölkerung gegen Erdölfirmen im Regenwald-Departament Loreto unterstützte, nicht als P. Mario Bartolini dieses ebenfalls tat, nicht als der Bischof José Luis Astigarraga (Bischof von Yurimaguas, Regenwald) angeklagt wurde (Beihilfe zur Rebellion) oder Bischof Daniel Turley (Chulucanas) wegen seiner kritischen Haltung zur Umweltverschmutzung durch die Mine Majaz.

Cipriana ist nicht die ganze Kirche in Perú

Msg. Luis Bambarén, Ex-Präsident der peruanischen Bischofskonferenz, meinte lakonisch: Er unterstütze Garatea und Kardinal Cipriani sei nicht die ganze Kirche – und P. Garatea könne ja in die Nachbardiözesen Callao, Chosica oder Lurin gehen und dort seine pastorale Arbeit weiterführen. Da hätte der Kardinal Cipriani ja keinen Einfluss.

(Quellen: Ideeleradio, La República, Servindi etc.)

Heinz Schulze

 

Erklärung indigener Frauen Lateinamerikas

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GEWALT GEGEN INDIGENE FRAUEN IST EINE GLOBALE MENSCHENRECHTSVERLETZUNG

- Erklärung indigener Frauen Südamerikas

„Wir indigene Frauen aus vielen lateinamerikanischen Ländern haben uns vom 24.-25.11.2010 in der peruanischen Hauptstadt zum „Enlace Continental de Mujeres Indígenas de las Américas“ getroffen.

Wir berufen uns

- auf die Internationale Erklärung der UN-Deklaration über indigene Völker von 2007,

- auf die international verbindliche Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation,

- auf die Konvention zur Beendigung der Frauendiskriminierung,

- und auf die Internationale Kinderrechts-Konvention.

Wir rufen zur Einhaltung der UN-Frauenkomission Resolution 49/7 gegen Gewalt an Frauen,

wir begrüßen die Resolution der UN-Generalversammlung vom 12.11.2010, in der grünes Licht für die Durchführung einer Weltkonferenz über Indigene Völker im Jahre 2014 gegeben wurde in der indigene Frauen einen wichtigen Platz haben werden, um ihre Visionen und Vorschläge einbringen zu können.

Wir erinnern uns mit Hochachtung an die Anstrengungen unserer Älteren, die als Heilerinnen und spirituelle Leiterinnen viele Jahre für unsere Zukunft kämpfen.

Wir betonen die Wichtigkeit der jungen Generationen, die die indigene Kultur bestärken und dynamisch unsere Identität bestärken.

Wir betonen, dass die Gewalt gegen indigene Frauen eine globale Menschenrechtsverletzung darstellt. Die Einhaltung der Menschenrechte für indigene Frauen ist unabdingbar für das gemeinschaftliche Überleben indigener Völker...

Wir indigenen Frauen erheben erneut unsere Stimmen, wir verpflichten uns weiter zu kämpfen, damit unsere Menschenrechte eingehalten und alle Formen der Gewalt beendet werden.

Hierzu gehören:

  1. , Die strukturelle Gewalt, die durch Gesetze entsteht, die gegen die UN-Deklaration über die Rechte indigener Völker verstoßen,
  2. Zerstörung der Mutter Natur, Ausbeutung von indigenen Territorien und Land im Namen von Entwicklung und Modernität ohne die Vorstellungen des GUTEN LEBENS der indigenen Völker zu berücksichtigen und ohne die Einhaltung der „Consulta Previa“ (der vorherigen Information und Mitbestimmung indigenerVölker an Großprojekten),
  3. Die Auswirkungen des Klimawandels, speziell der Erwärmung der Erde, was die Formen des Lebens, der Gesundheit, der Nahrungsmittelsouveranität, die Kultur, die natürlichen Ressourcen und somit das Leben der indigenen Völker sehr beinträchtigt,
  4. Rassismus und Diskriminierung gegenüber indigene Frauen in den Basisdiensten. Gesundheit, Schulbildung, Gerichtsbarkeit. Hier gilt nicht das Prinzip der Anerkennung kultureller, spiritueller und religiöser Vielfalt...
  5. Ausbeutung in Arbeitsverhältnissen wie in der Arbeit von Hausmädchen, unter den unterdrückerischen Arbeitsverhältnissen leiden besonders indigene Kinder und junge Frauen,
  6. Sexuelle Ausbeutung, auch mittels des Sex-Tourismus gegenüber von indigenen Kindern, Jugendlichen und Frauen,
  7. ungleiche Zuteilungen aus den Staatshaushalten, z.B. für die Bereiche interkulturelle Erziehung, interkulturelles Gesundheitswesen, Sprache und Kultur der indigenen Völker sowie das statistische Nicht-Vorhandenssein,
  8. Politische Gewalt, die die Mitbestimmung indigener Frauen einschränken, den Zugang

an der politischen Macht verhindert (in lokalen Regierungen, staatlich-nationalen sowohl internationalen Organisationen etc.,

  1. Gewalt im häuslichen Umfeld mit psychologischen, emotionalen und körperlich-sexuellen Übergriffen an indigenen Kindern und Frauen innerhalb ihrer Dorfgemeinschaften,
  2. Verbreitung von Stereotypen und Bildern indigener Frauen durch die Kommunikationsmedien, wodurch die indigenen Frauen falschund als unfähig dargestellt werden,
  3. Wirtschaftliche Gewalt im Bereich der landwirtschaft, bei der Verteilung von lebensmitteln sowie beim rechtlichen Zugang zu Landtiteln (im Andengebiet),
  4. Militärische Gewalt, bewaffnete Konflikte in indigenen Territorien, gewaltsame Vertreibung,, sexuelle Gewalt in bewaffneten übergriffen, Vertreibung und Zerstörung sozialer Netze,
  5. Gewalt durch Drogenkartelle, Waffenhandel, organisierte Verbrecher, die das Leben in indigenen Dörfern stark in Mitleidenschaft zieht bzw. verunmöglicht. Weiter bereitet sich hierdurch AIDS und Drogenkonsum aus,
  6. Gewalt durch den sog. „femicidio“, d.h. die brutalen Morde in nord-mexikanischen Städten...
 

Wechsel in der Defensoria del Pueblo

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Wechsel in der Defensoria del Pueblo:

Wenn es eine öffentliche Einrichtung in Peru gibt, die  unsere Aufmerksamkeit und zugleich Anerkennung verdient, dann ist es die Ombudsstelle, die Defensoria del Pueblo.

Die erste Frau an der Spitze dieser Institution, Beatriz Merino,  ist am 31. 3. 2011 nach über fünf Jahren aus dem Amt geschieden.  Die Ombudsfrau bzw. Ombudsmann muss laut Verfassung vom peruanischen Parlament mit 2/3 der Stimmen gewählt werden. Beatriz Merino hat diesen parlamentarischen Rückhalt für ihre zweite Amtsperiode nicht erhalten bzw. das Parlament hat ihre Wahl nicht auf die Agenda gesetzt. Beatriz Merino beschloss deshalb, vom Amt zurückzutreten. Bis der peruanische Kongress einen neuen Amtsinhaber wählt, führt der bisherige Stellvertreter Merinos, Eduardo Vega, die "Defensoría del Pueblo" kommissarisch weiter.

Beatriz Merino, die auch für kurze Zeit die erste weibliche Premierministerin in der Zeit der Regierung  Toledo war,  wollte aus der Defensoria eine Institution machen , die im moralischen Sinn „menschlich“ ist. Sie erklärt im El Comercio, dass dies für sie Freiheit, Toleranz und Solidarität bedeuten, welche die Herausforderung beinhalten,  sich auf konkrete Aktionen der Verteidigung vor allem der Menschen einzulassen, die „im Schatten“ stehen, vergessen sind. Im Interview betont sie, dass sie sich bewusst an die Seite der indigenen Bevölkerung stellt  und ihr Recht konsultiert zu werden bei Maßnahmen die ihren Lebensraum betreffen, wie auch ihre  Gesundheitsversorgung sowie eine  gute interkulturelle Schulbildung. In einer Presseerklärung vom 19.Januar 2010 zu der parlamentarischen Kommission welche die Ereignisse in Bagua untersuchte, fordert sie klar die Annahme und Umsetzung des „Ley de Consulta“ und die Notwendigkeit, einen permanenten interkulturellen Dialog zwischen dem Staat und der indigenen Bevölkerung aufzubauen. Der Aufbau eines inklusiven Staates ist ihr die wichtigste Konsequenz aus den dramatischen Ereignissen in Bagua.

Weiter lesen im Staepa-Netz  vom 31.03.11 :”La verdad y la defensa del pueblo”, ebenfalls am 31.03.11 “La destacada gestión de Beatriz Merino”, und am  4.4.11: “Defensoria del Pueblo: la dimensión humana” .

http://elcomercio.pe/impresa/notas/destacada-gestion-beatriz-merino/20110331/735534

,http://www.larepublica.com.pe/impresa/la-verdad-y-la-defensa-del-pueblo-2011-03-31
http://elcomercio.pe/impresa/notas/defensoria-pueblo-dimension-humana/20110404/737483

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. April 2011 um 02:05 Uhr
 

Der Fall Manuin

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Link: www.aprodeh.org.pe/casomanuin.html

Der Sohn von Santiago Manuin klagt die unverantwortliche Entscheidung des Regional-Hospitals La Mercedes seinen Vater zu entlassen, und damit sein Leben und seine Gesundheit zu gefährden, an.

 

Ich klage das Regional-Hospital von Chiclayo, Las Mercedes, an, meinen Vater ungeachtet seines ernsten Gesundheitszustandes entlassen zu haben. Offensichtlich haben die Ärzte Jorge Cachay Montaño und Cesar Vela Saavedra ohne nähere Kenntnis diese übereilte Entscheidung, die sein Leben und seine Gesundheit gefährden, getroffen.

Mein Vater ist Diabetiker, hat einen künstlichen Darmausgang, am Rücken eine offene, infizierte Wunde und eine augenblicklich vernarbende Wunde am Unterleib, die gerade erst operiert wurde, und er benötigt für seine völlige Wiederherstellung weitere Operationen.

Trotzdem hat man ihn unzulässigerweise entlassen, und ich klage öffentlich den Direktor des Hospitals und die Ärzte, die seine Entlassung unterschreiben an, das Leben meines Vaters, der den Verbleib an einem angemessenen, hygienischen, und wegen seiner Infektion aseptischen Ort benötigt, aufs Spiel zu setzen.

 

Deshalb habe ich am heutigen Tag beim Richter beantragt, diese Bedingungen zu gewähren und wegen des Misstrauens, das dieses Hospital bei mir auslöst, meinen Vater in eine örtliche Klinik zu verlegen.

 

Außerdem habe ich Informationen, dass der Richter medizinische Auskünfte verlangt hat, auf die er bis zum heutigen Zeitpunkt keine Antwort erhalten hat. Uns als Familienangehörigen hat man ebenfalls Auskünfte verweigert und damit dass Recht auf Information über den Gesundheitszustand meines Vaters verletzt.

 

Ich fordere von den Behörden: dem Präsidenten der Republik, dem Gesundheitsminister, der Volksvertretung, dass sie über Gesundheit und Leben meines Vaters wachen. Ich bitte die peruanische Bischofskonferenz, dass sie sich dafür verwenden möge, dass die gegenwärtige Situation überwunden wird.

 

Mein Vater ist ein Mensch, der immer für den Frieden und seine Gemeinde gekämpft hat, und es kann nicht sein, dass man ihn jetzt quält und sein Leben in Gefahr bringt. Dafür mache ich diese Ärzte und den Direktor des Regional-Hospitals La Mercedes in Chiclayo, Dr. Javier Serrano, verantwortlich.

Juan Carlos Manuin Rosales

Mobil: 065-965755773

Brief an Alan Garcia (deutsch)

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. September 2009 um 12:42 Uhr
 

Prozess gegen Fujimori - Offener Brief (deutsch)

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Offener  Brief

 

 

Am 7. April 2009 hat der Oberste Strafgerichtshof in Lima, Peru, Alberto Fujimori wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 25 Jahren Haft verurteilt.

 

Als im Dachverband Informationsstelle Peru e.V. zusammengeschlossene deutsche Solidaritätsgruppen und engagierte Einzelpersonen, gemeinsam mit dem  Nürnberger Menschenrechtszentrum NMRZ  begrüßen wir dieses Urteil und möchten seine Bedeutung für Lateinamerika und Europa hervorheben.

 

Mit Alberto Fujimori ist ein ehemaliger Staatschef wegen Menschenrechtsverbrechen  in seinem eigenen Land in einem fairen Prozess verurteilt worden. In seine Regierungszeit fällt eine der dunkelsten Seiten der Geschichte Perus.

 

  1.  Dieser zivile Gerichtsprozess  ist ein Zeichen der Hoffnung, dass die Straflosigkeit in Lateinamerika bzw. in unserer Welt  zu Ende geht.
  2. Wir möchten besonders den Beitrag zivilgesellschaftlicher peruanischer und internationaler Menschenrechts- und Opferorganisationen betonen, die diesen Prozess durch ihr beharrliches und mutiges Engagement  ermöglicht haben.
  3. Alberto Fujimori hatte seine Letztverantwortung für die Massaker der paramilitärischen Gruppe "Colina" mit der Anti-Terror-Bekämpfung gerechtfertigt. Das jetzt gesprochene Urteil gegen Fujimori bekräftigt, dass Menschenrechtsverletzungen im Namen der Terrorismus-Bekämpfung keine legale oder moralische Basis haben.
  4. In diesem Sinne ist das Urteil auch eine Warnung für Machthaber, die sich bisher ungestraft über Menschenrechtsverletzungen hinweggesetzt haben. Nicht in allen Ländern ist es jedoch möglich, diese zur Rechenschaft zu ziehen. Internationale Institutionen wie der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag müssen deshalb weiter gestärkt werden.
  5.  Im  langen Prozess der Aufarbeitung des internen bewaffneten Konfliktes in Peru (1980 -2000) und der Erinnerung an die Opfer, die er auf allen Seiten gekostet hat, ist durch den Prozess und die Verurteilung Alberto Fujimoris ein weiterer, wichtiger Schritt gelungen.
  6.  Wir begrüßen ausdrücklich, dass die deutsche Bundesregierung diese Aufarbeitung mit einem finanziellen Beitrag zum Bau einer Gedenkstätte in Lima unterstützen will.

 

Wir rufen hiermit die Menschenrechtsinstitutionen, befreundete Organisationen  und die deutsche Öffentlichkeit auf, die Entwicklungen in Peru auch weiterhin intensiv zu verfolgen. Die Rechtsstaatlichkeit und der Demokratisierungsprozess in Peru werden im Berufungsverfahren erneut auf eine schwere Probe gestellt werden.

 

 

Für weitere Hintergrundinformationen und Analysen zum Fujimori-Prozess stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Freiburg / Nürnberg, den 15. April 2009

 

 

 

Mechthild Ebeling                                                                               Rainer Huhle

für den Vorstand der Informationsstelle Peru                           NMRZ

(Private Mailadresse für Kontakte:

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