Informationsstelle Peru e.V.

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Kampagne "Bergwerk Peru" - Jahresbericht 2010

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Kampagne "Bergwerk Peru - Reichtum geht, Armut bleibt" . Jahresbericht 2010

1.       Kampagne »Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt«

Die Kampagne kam auf Initiative kirchlicher Gruppen zustande, die langjährige Partnerschaften mit Gemeinden und Organisationen in der Region Cajamarca haben. Außerdem haben die Infostelle Peru (ISP) und lokale Gruppen seit vielen Jahren über die Problematik des Goldabbaus in Peru informiert. Träger der Kampagne sind (Stand 31.12.2009): Cajamarca-Partnerschaftsgruppen; Caritas international; Color Esperanza; Diözese Mainz-Referat Weltkirche; Erzbischöfliches Ordinariat Bamberg-Referat Weltkirche; FIAN Deutschland; Grupo UNSOLOMUNDO Heidelberg; Informationsstelle Peru; Kindernothilfe; Kolping international; MISEREOR; Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick – Cajamarca; terre des hommes; Welthaus Bielefeld.  

Seit Anfang 2007 wird die Kampagne von Elena Muguruza (Infostelle Peru) koordiniert. Sie nahm im Berichtszeitraum an allen drei Koordinationstreffen der Bergbaukampagne teil. Elena Muguruza und Michael Schrick haben diese Treffen vorbereitet. Michael Schrick hat die Moderationsleitung der Sitzungen übernommen. Elena Muguruza stellte Anträge zur Finanzierung der Kampagne. Die notwendigen Arbeitspläne, Jahresberichte, usw. wurden von Elena Muguruza und Michael Schrick geschrieben.

1.1 Öffentlichkeits- und Bewusstseinsarbeit:

u Es wurden von Elena Muguruza 8 Vorträge bzw. Seminare über die Bergbauproblematik in Peru in verschiedenen Orten (Koblenz, Köln, Tübingen, Stuttgart, Bochum, Tuttlingen und Duisburg) gehalten.

u In Berlin wurde einen Vortrag mit Fidel Torres, peruanischer Biologe und Umweltschützer für Peru-Stammtisch mit ISP-Mitgliedern und Sympathisant/innen organisiert.

u Auch die lokalen Gruppen entfalteten eine Reihe weiterer ehrenamtlicher Aktivitäten, u.a. auf die an dieser Stelle nicht weiter eingegangen wird.

1.2     Öffentlichkeitsarbeit: Plakatausstellung zum Bergbau in Peru

u Die Plakatausstellung wurde im Jahr 2010 zwei Mal in München,  zwei Mal in Mainz, Freiburg, Bochum, Koblenz, Stuttgart und Aachen gezeigt.  

1.3     Deutschland Rundreisen 2010

u Paula Meza und Ana Leyva / 04. bis 19. Mai  

Paula Meza, Bergbauingenieurin und Leiterin der Organisation der Erzdiözese  Huancayo für die Einhaltung der Menschenwürde und der Umwelt.

Ana Leyva, Rechtsanwältin und damalige Geschäftsführerin des Netzwerks (Red) Muqui. Das Netzwerk Muqui arbeitet für eine nachhaltige Entwicklung, für Umweltschutz und die Ausübung und den Schutz der Rechte der von Bergbau betroffenen Bevölkerung.

Die Rundreise lief erfolgreich. Hauptziel war, die Teilnahme an einer Veranstaltung innerhalb des 2. Ökumenischen Kirchentags in München. Die Ziele, die Ziele der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung sowie der Lobbying-Arbeit  wurden erreicht. Alle organisierten Veranstaltungen waren sehr gut  besucht.

Folgende Aktionen wurden durchgeführt:

  • · Arbeitstreffen mit VertreterInnen der Kindernothilfe in Duisburg
  • · Arbeitstreffen mit VertreterInnen von MISEREOR in Aachen
  • · Interview mit Domradio
  • · Vortrag in Bonn in Koordination mit FIAN Deutschland
  • ·
  • · Vortrag an der Freiburger Universität in Koordination mit Color Esperanza
  • · Arbeitstreffen mit VertreterInnen von CARITAS International
  • · Arbeitstreffen mit Vertreterinnen von der Bethlehem-Mission in Luzern/Schweiz
  • · Vortrag in Bern  in Koordination mit der Bethlehem-Mission Immensee
  • · Arbeitstreffen mit VertreterInnen von der Bethlehem-Mission Immensee
  • ·
  • ·
  • · Arbeitstreffen mit VertreterInnen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin
  • · Arbeitstreffen mit MdBs des Bundestags
  • · Teilnahme am Peru-Stammtisch mit ISP-Mitgliedern und Sympathisant/innen in Berlin

u Marco Arana / 18. bis 30.Juni .2010

  • · Teilnahme am Filmabend „La maldicion del oro“
  • · Teilnahme am Deutsche Welle Media Forum
  • · Arbeitstreffen mit der Mitglieder der Kampagne „Bergwerk Peru - Reichtum geht, Armut bleibt“ in Mainz
  • · Arbeitstreffen mit VertreterInnen von der Heinrich Böll Stiftung 
  • · Arbeitstreffen mit VertreterInnen von der Rosa Luxemburg Stiftung 
  • · Arbeitstreffen mit VertreterInnen von VERDI 
  • · Teilnahme am Peru-Stammtisch mit ISP-Mitgliedern und Sympathisant/innen in Berlin

u Marco Arana wegen der Verleihung des Aachenern Friedenspreises 2010

Die Kampagne unterstützte den Aachenern Friedenspreis in seiner Arbeit der Verleihung des Aachenern Friedenspreises 2010 an Marco Arana. Marco Arana nahm an mehreren Veranstaltungen der Organisatoren teil. Dir Koordinatorin der Kampagne begleite und unterstützte ihm. Ein Film Filmabend in Aachen mit Marco Arana wurde von der Kampagne organisiert.

1.4     Erstellung und Verbreitung von Materialien für die Öffentlichkeits- und Bewusstseinsarbeit

u Eine Power-Point-Präsentation über die Bergbauproblematik in Peru wurde aktualisiert. Laufende Aktualisierung der Homepage der Kampagne durch Gerhard Maier, dem Informationen und Material für die Koordination und Pflege der Homepage geliefert wurden.

1.5     Briefaktionen und Informationsarbeit

u Presserklärung, 4. Februar 2010 der NGOs zu Münchner Sicherheitskonferenz:
Ressourcensicherheit ist keine Frage militärischer Lösungen
 

u Presserklärung, 16. Juni 2010 Reclaiming public interest in Europe's international investment policy Civil society statement on the future of Europe's international investment policy 

u Juni 2010 Interview von Elena Muguruza mit der Journalistin Wiltrud Rösch-Metzler von Forum der Kulturen Stuttgart

Die Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick - Cajamarca veröffentlicht auf den Nachrichtenseiten ihrer Homepage (http://www.staepa-cajamarca.de) regelmäßig aktuelle Nachrichten zum Bergbau in Peru.

1.5 Ausbildung von MultiplikatorInnen

u Elena Muguruza führte Gespräche mit den VertreterInnen von PIDECAFE. Sie informierte sie über die Ziele und Arbeit der Kampagne. Diese Organisation möchte Kampagne-Mitglied werden.  

u Unterstützung von Frau Reiss/ Peru-Gruppe Mannheim mit Informationen über „La Oroya“ für die Vorbereitung eines Perutags. 

u Unterstützung von Benjamin Schwab  von Bildungsgruppe von „Color Esperanza“  für die Vorbereitung Projekttag zu Peru in einer Schule in Ettenheim.  

u Unterstützung von Knut Henkel, freier Journalist aus Hamburg, mit Kontaktadressen für seine Perureise  

u Unterstützung von Tom Noga WDR-Journalist mit Informationen für einen Film von der Kindernothilfe über la Oroya  

u Unterstützung der Mitarbeiterinnen des Weltladens Backnang mit Informationen für einen Infostand zum Thema Bergbauproblematik in Peru

u Unterstützung der Mitarbeiterinnen des Weltladens Hemmingen mit Informationen für einen Infostand zum Thema Bergbauproblematik in Peru

1.6     Koordination mit unseren peruanischen Partnern und anderen Organisationen, die im Bergbau-Bereich arbeiten

u Elena Muguruza und andere Träger der Kampagne pflegen ständigen Kontakt mit unseren peruanischen Partnern und anderen Organisationen, die im Bergbau-Bereich arbeiten. Die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist die Voraussetzung für unsere aufgeführten Aktionen. Im März 2010 Treffen mit Bischof Aztigarraga aus Yurimaguas. September 2010 Arbeitstreffen mit Dominika Sakatula aus Iquitos. Sowohl Bischof Aztigarraga als auch Dominika Sakatula setzen sich in ihrer Arbeit für die Rechte der indigenen Bevölkerung und den Schutz der Umwelt ein.

1.7     Politische Arbeit / Lobbying:

u Im Mai 2010 Teilnahme am Ländergespräch Peru des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.  

Elena Muguruza

September  2011