Informationsstelle Peru e.V.

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Bergbau

Interview mit Carlos Herz: Perus Werte sind nicht nur Rohstoffe

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PERUS INNERE WERTE SIND NICHT NUR ROHSTOFFE

Interview mit Carlos Herz. Die Fragen stellte Heinz Schulze für die Infostelle Peru.

Carlos Herz ist aktiv im Präsidium von Red Peru (Zusammenschluss von peruanischen Nichtregierungsorganisationen im Bereich der lokalen Entwicklung, Experte  für Programme und Projekte im Rahmen lokaler Entwicklung. Carlos Herz wird als Referent am 18. und 19. November 2011 an den Seminaren der Infostelle Peru in München und anschliessend in Hamburg tätig sein.

ISP:Peru ist ein angesehener Partner bei Regierungen und Unternehmen, die hier günstige Bedingungen für ihren Rohstoffhunger vorfinden. Die abgewählte APRA- Regierung unter Präsident Alan García hat die Rohstoffressourcen über und unter der Erde zu Ausverkaufsbedingungen verkauft. Die Bergwerkskampagne Peru: nennt das: Reichtum geht, Armut bleibt.Welche Vorstellungen gibt es, um Peru nicht immer wieder den einheimischen und externen Löwen zum Fraß vor zu werfen?

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Kampagne "Bergwerk Peru" - Jahresbericht 2010

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Kampagne "Bergwerk Peru - Reichtum geht, Armut bleibt" . Jahresbericht 2010

1.       Kampagne »Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt«

Die Kampagne kam auf Initiative kirchlicher Gruppen zustande, die langjährige Partnerschaften mit Gemeinden und Organisationen in der Region Cajamarca haben. Außerdem haben die Infostelle Peru (ISP) und lokale Gruppen seit vielen Jahren über die Problematik des Goldabbaus in Peru informiert. Träger der Kampagne sind (Stand 31.12.2009): Cajamarca-Partnerschaftsgruppen; Caritas international; Color Esperanza; Diözese Mainz-Referat Weltkirche; Erzbischöfliches Ordinariat Bamberg-Referat Weltkirche; FIAN Deutschland; Grupo UNSOLOMUNDO Heidelberg; Informationsstelle Peru; Kindernothilfe; Kolping international; MISEREOR; Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick – Cajamarca; terre des hommes; Welthaus Bielefeld.

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Die unglaubliche und traurige Geschichte der "Ley de la Consulta"

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Die unglaubliche und traurige Geschichte de „Ley de la Consulta“

von Maria Rosa del Rio Labarthe (El Comercio 28.3.2011)

Am 19. Mai 2010 wurde im peruanischen Kongress – im Gefolge der dramatischen Ereignisse in Bagua – über ein  Gesetz zur vorherigen Konsultation abgestimmt und dem Noch-Präsidenten Alan Garcia zur Verkündigung gesandt. Aber dieser hatte Anmerkungen zu machen und verweigerte die Unterschrift: Ihm zufolge sollten Entscheidungen indigener Gruppen nach Konsultationen z.B. über Bergbauprojekte in ihren Territorien nicht verbindlich sein (kein  Vetorecht), da diese  gesetzlich geplante Vorgehensweise die privaten Investitionen bremsen würden. Minderheiten dürften sich  nicht den Interessen der der Mehrheit widersetzen, und  Bauerngemeinschaften sollten ganz  von  dem Konsultationsrecht  ausgeschlossen werden. – Der Kongress, ohne weitere Diskussion, nahm diese Anmerkungen entgegen, der Gesetzestext wurde geändert und den Vorschlägen Garcias angepasst. Jetzt steht eine erneute Diskussion darüber im Kongress an. –

Bereits im Jahr 1994 hat Peru die ILO-Konvention 169 unterzeichnet und 2009 auch als zum Verfassungsrecht gehörend erklärt. Ziel ist nicht, den indigenen Völkern „Sonderrechte“ zu geben, sondern anzuerkennen, dass ihre spezifische kulturelle und historisch gewachsene  Lebenssituation, die noch heute geprägt ist  von Diskriminierung und Ausgrenzung,  spezifische und universal anerkannte Rechte und Gesetze erforderlich machen. Jährlich schickt das Land Peru seine Berichte an die ILO,  aber unterlässt zu erwähnen, dass die eingegangenen Verpflichtungen noch immer keinen Gesetzesrang haben.  Es wird weiterhin das Spiel gespielt, dass gewartet wird, bis wieder Blut fließt um zu handeln,  und natürlich, dass „eine Minderheit gegen das Wachstum ist“.  - Alle Präsidentschaftskandidaten haben in der letzten Zeit das ganze Land bereist, aber Umweltthemen nur ganz am Rande, und  die Frage des „Ley de la Consulta“ , also das  Gesetz der vorherigen Konsultation und Zustimmungspflicht, wie es genau heißen müsste, so gut wie überhaupt nicht erwähnt!

(übersetzt von Mechtild Ebeling)

Der ganze Text von Maria Rosa del Rio Labarthe  aus El Comercio vom 28.3.2011 ist

nachzulesen bei den Staepa-Nachrichten im Netz vom 28.3.2011

http://elcomercio.pe/impresa/notas/increible-triste-historia-ley-consulta/20110327/733586 

Außerdem empfehlen wir  dazu den Artikel  “De la Exlusión al Reconocimiento” in  N°30, Abril 2011, Instituto Bartolomé de las Casas , nachzulesen bei  den Staepa-Nachrichten im Netz vom 1.4.2011.  

 

Morddrohungen

Amnesty International macht auf Morddrohungen im Zusammenhang mit dem Bergbau in Piura aufmerksam. Link hier
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. September 2009 um 13:01 Uhr
 

Zeitung: Erfolg gegen Bergbaugesellschaften

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Diario El Tiempo.
Viernes 10/08/07.

Anunció que decreto supre mo se firmaria el lunes

MINISTRO DE AGRICULTURA ASEGURA INTANGIBILIDAD DEL VALLE SAN LORENZO

El lunes debe firmarse de todas maneras el decreto supremo que declarara la intangibilidad del valle de San Lorenzo, aseguro ayer el Ministro de Agricultura, Ismael Benavides, quien se encuentra de visita en Piura y ayer participo en varias actividades relacionadas con su sector.

El ministro de Agricultura, Ismael Benavides, dijo que por falta de tiempi no firmo el decreto supremo, pero que la proxima semana de todas maneras lo hara y sera publicado. Este decreto permitira al gobierno regional ejercer un control sobre las actividades mineras artesanales que afecten al valle de San Lorenzo, amenazadas hoy por la contaminacion de residuos quimicos como el cianuro.

La contaminacion de San Lorenzo echara por tierra el esfuerzo agroexportador que se ha hecho y la millonaria inversion del estado en esta irrigacion. "Los agricultores deben trabajar sin ninguna preocupacion". asevero el titular de agricultura. "A partir del decreto, el presidente regional va a tomar las acciones para ordenar la mineria informal y por parte del ministerio vamos a darle todo el apoyo a los agricultores", expreso Benavides.
 


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