Informationsstelle Peru e.V.

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Berichte und Kommentare

Der Betrug zum Machu Picchu

E-Mail Drucken PDF

Eine Reise nach Perú ohne Machu Pichu zu besuchen ist für viele wie ein Deutschlandbesuch ohne Schloss Neuschwanstein.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. April 2010 um 19:46 Uhr Weiterlesen...
 

Nachruf Hans Hillenbrand

E-Mail Drucken PDF

ADIOS HANS!

 

Hola querido Hans!

Wir trauern um Hans Hillenbrand.

Wir haben ihn nicht verloren, er ist nur vorangegangen, wie so oft in seinem engagierten Leben.

Wir trauern mit Segunda und seiner großen Familie in Cajamarca-Romero-Bambamarca.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Januar 2010 um 22:59 Uhr Weiterlesen...
 

Stellungnahme zum Massaker

E-Mail Drucken PDF

Informationsstelle Peru e.V.

 

 

Im Namen der in Deutschland tätigen Solidaritätsgruppen erklären wir:

 

Mit Entsetzen und Erschütterung haben wir von den Polizei- und Militäreinsätzen am 5.6.09 in Bagua (Amazonas) erfahren. Mit ihnen sollte die Blockade einer wichtigen Durchgangsstraße aufgehoben werden. De facto erzeugten sie die Eskalation einer Auseinandersetzung - nach langen und friedlichen Protesten der indigenen Bevölkerung – zwischen dieser und der Regierung

 

Wir bedauern zutiefst den Tod vieler Menschen und fühlen mit den zahlreichen Verwundeten, die wegen der Umstände nicht behandelt werden können. Wir leiden mit den mehr als tausend nach Jaén Geflüchteten und bangen um diejenigen Verletzten, die in Militärkrankenhäuser verbracht wurden.

 

Nach Auswertung einer Fülle von Informationen unterschiedlichster Quellen aus Peru steht fest: Die Regierung Alán García ist mit ihrem Vorgehen verantwortlich für die tragischen Ereignisse und die Eskalation der Gewalt und sie hat seit längerem weitere schwerwiegende politische Fehler begangen. Sie verletzt das von Peru unterzeichnete ILO-Abkommen 169, demnach betroffene Völker konsultiert werden müssen, bevor Gesetze verabschiedet werden, von denen diese direkt betroffen sind. Um das mit den USA beschlossene bilaterale Freihandelsabkommen zu erfüllen, hat Garcìa eine Reihe von Verfügungen erlassen, die die Ausplünderung der Ressourcen der amazonischen Regenwaldgebiete durch internationale Konzerne ermöglichen und damit die Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung bedrohen. Dem beständigen Ruf der indigenen Völker und ihrer Organisationen, gehört und gefragt zu werden, kam die Regierung nicht nach. Sie überging die Bitten und Ratschläge der Zivilgesellschaft so lang wie möglich und griff dann zu üblen Tricks und Verzögerungstaktiken. Seit April machen die BewohnerInnen des gesamten peruanischen Regenwaldgebiets mit friedlichen Protesten darauf aufmerksam. Sie verlangen Gehör und die Rücknahme der Gesetze, die ihre Lebensgrundlagen aufs Spiel setzen sowie die Einhaltung internationaler Abkommen, die Peru unterzeichnet hat.

 

Von der peruanischen Regierung erwarten wir:

o    sofortige Beendigung der Repression als Mittel der Konfliktlösung; keine weiteren Festnahmen und Ermöglichung der Rückkehr in die Dörfer ohne Repressalien

o    Ermöglichung der Bergung der Toten durch die Bevölkerung

o    Unversehrtheit der Gefangenen und Aufhebung der Haftbefehle gegen Vertreter der indigenen Organisationen, Aufhebung des Ausnahmezustands

o    Rücknahme der Dekrete und Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit

o    Stopp aller Verhandlungen über Freihandelsabkommen

o    Anerkennung der Tatsache, dass Peru ein Vielvölkerstaat ist

o    Einbeziehung der Indigenen in die Entscheidungsprozesse

 

Von deutschen Stellen erwarten wir:

o    Das BMZ soll dringend überprüfen ob - und sicherstellen, dass - bei Regenwaldprojekten die Konsultationsprozesse tatsächlich durchgeführt werden.

o    Das Bundesumweltministerium soll offen legen, wie viel Geld wofür dem peruanischen Umweltministerium zugesagt wurde und darlegen, wie die Verwendung kontrolliert wird.

o    Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit soll prioritär sicherstellen, dass Projekte nicht gegen den Willen der Organisationen und Menschen vor Ort durchgeführt werden.

o    Die Bundesregierung soll ihr Verhältnis zu Alán García überdenken.

 

Auf der internationalen Ebene erwarten wir:

o    dass die sozialdemokratischen und sozialistischen Fraktionen Europas sich vom Verhalten ihres Kollegen García distanzieren.

o    dass der peruanischen Regierung klar vermittelt wird, dass ihr Vorgehen und ihr Verstoß gegen internationale Abkommen verurteilt werden.

o    Dass bei allen internationalen Abkommen zum Schutz der Umwelt die Rechte der Völker mit verankert und geschützt werden.

 

 

Die Informationsstelle Peru bittet um Spenden unter dem Stichwort Notfonds Selva

auf ihr Konto: Postgiro Köln 216 401 (BLZ 370 100 50).

 

Stellungnahme (spanisch)

E-Mail Drucken PDF

PRONUNCIAMIENTO

DE LA COORDINADORA DE LOS GRUPOS DE SOLIDARIDAD ALEMANIA-PERU

 

 

Expresamos nuestra profunda indignación, preocupación y nuestro enérgico repudio a los actos violentos en los últimos días en el Departamento Amazonas (Bagua).

Nos sumamos plenamente al pronuciamiento del 6.6.2009 "La sociedad civil condena la masacre de indígenas en el Perú y hace un llamado al Perú y la Comunidad Internacional para que se respeten los derechos humanos" (de 29 organizaciones internacionales).

 

Después de haber leído los textos de los decretos legislativos en pugna, las informaciones de parte del Gobierno Peruano, de organizaciones de Derechos Humanos, de haber hablado con testigos (en Jaen), de haber visto videos de los sucesos exigimos

 

 - el cese de la violencia en todos lugares en la selva peruana,

 - el actuar del Gobierno Peruano  dentro de las normas internacionales, especialmente el Convenio No.169 de la OIT y de la Declaración Universal de las Naciones Unidas sobre los Derechos de los Pueblos Indígenas,

 - derrogatoria de los decretos legislativos anticonstitucionales,

 - cese del proceso del TLC con los Estados Unidos, Europa, etc., porque violan el convenio 169 de la OIT, suscrito por el Peru,

 - cumplimiento del Foro Permanente para las Cuestiones Indígenas (UNPFII),

 especialmente los derechos a la tierra de los pueblos indígenas y su consentimiento libre, previo e informado.

 - en este sentido se debe frenar todos los pre-proyectos como el mega-proyecto de la represa de Pakitzapango

 - promover una discusión amplia y transparente acerca de un uso sustentable de la selva peruana, por encima de la explotación a corto plaza de las industrias extractivas.

- elaborar una Política Pública en relación con los Pueblos Indígenas y sobre Desarrollo Sostenido.

- Siendo el Perú un país pluricultural recomendamos urgentemente al Gobierno de repensar seriamente su visión, concepto y valorazión de las diferentes culturas y en especial la de los perros hortelanos.

 

Al Gobierno de Alemania (Ministerio de Medio Ambiente) le pedimos que vea de manera crítica y transparente lo que va a pasar con con los miliones de € de la donación de Alemania, dadas al Ministerio del Medio Ambiente en el Perú.

Al Ministerio de Cooperación al Desarrollo (BMZ y GTZ) pedimos reflexionar si sus proyectos realmente son planificados con las organizaciones indígenas y si realmente sirven para asegurar la biodiversidad, el cuidado del clima mundial y "el buen vivir" de la población en la selva.

 

 

Alemania, 8.6.2009, Enrique Schulze (Presidente) y junta directiva de la ISP e.V.

 

Kommentar

E-Mail Drucken PDF

Ein Kommentar zum Prozess Fujumoris von César Hildebrandt

 

ALBERTO FUJIMORI FUJIMORI-EX PRESIENTE DEL PERÚ

REO CULPABLE DE GENOCIDIO, CORRUPCIÓN, DICTADURA.

CRONICA DEL JUICIO DEL AÑO EN EL PERU, ESPECIAL DEL DIARIO LA PRIMERA

La Primera, Lima, 08 de Abril del 2009

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. April 2009 um 16:00 Uhr
 


Seite 1 von 2